„Eine Insel namens Udo“ mit Kurt Krömer und Fritzi Haberlandt

Kategorie: Kino und TV
28. Apr 2011

Kurt Krömer ist den meisten Comedy-Fans als adrett gekleideter, bebrillter Herr bekannt, der quasi im Vorbeigehen und ohne Aufheben seine größten Zoten loslässt. In ihm steckt weit mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist, und das zeigt er nun auch in seinem neuen Film.

Wenn Kurt Krömer die Brille ablegt, wird er sogleich noch ein bisschen unauffälliger, als er ohnehin schon ist. Rein optisch, versteht sich. Damit ist er wie geschaffen für die Hauptrolle in „Eine Insel namens Udo“, wo er sich tatsächlich ohne das charakteristische Nasengestell zeigt. Der Kult-Komiker spielt hier einen Mann, von dem Niemand Notiz nimmt, und präsentiert daher sein komisches Talent erst einmal nur dem Kinozuschauer, während die übrigen Figuren auf der Leinwand ihn gar nicht beachten. Zumindest bis Fritzi Haberlandt ihren Auftritt hat. Aber der Reihe nach.

Kurt Krömer ist „Eine Insel namens Udo“

Udo ist ein unauffälliger Kerl. Sehr unauffällig sogar. Udo leider an Schwersichtbarkeit – die Leute in seiner Umgebung nehmen ihn einfach nicht wahr. Er ist quasi unsichtbar für seine Mitmenschen und damit ein unfreiwilliger Einzelgänger. Allerdings bringt so ein Leben im offenen Verborgenen auch seine Vorteile: Udo kann gehen, wohin er will, tun, was immer ihm einfällt – und Niemand nimmt Anstoß daran.

Bis urplötzlich Jasmin in sein Leben tritt. Sie kann ihn sofort und ohne Weiteres sehen! Und sie nimmt alles war, was er tut. Zunächst ist Udo unter diesen seltsamen Umständen verschreckt und verwirrt. Doch vor der langsam aufkeimenden Liebe kann nicht einmal er sich verstecken. Und so lässt er sich schließlich ein auf das Abenteuer, gesehen zu werden…

Kurt Krömer und Fritzi Haberlandt als ungewöhnliches Paar

Der Berliner Komiker zeigt sich hier von einer neuen und dennoch vertrauten Seite. Als Schauspieler hat er ja schon Erfahrung, doch der Part als Udo im neuesten Werk von Regisseur Markus Sehr ist seine erste Kino-Hauptrolle. Mit Fritzi Haberlandt an seiner Seite kann da aber nicht viel schief gehen. Auch sie ist eine ur-Berliner Pflanze und ergänzt Krömer auf der großen Leinwand mit ihrem feinsinnigen Gespür für das richtige komische Timing. So zeigen sich die beiden als Dream Team, bei dem die Chemie einfach stimmt.

Am 16. Juni startet „Eine Insel namens Udo“ in den deutschen Kinos. Dann können sich Krömer-Fans und solche, die es noch werden wollen, selbst davon überzeugen, ob die Ulknudel einen kompletten Kinofilm mit ebensolchem Erfolg tragen kann wie sein eigenes Bühnenprogramm.Similar Posts:

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