Archiv für November 2011

Wer an Martin Schneider alias „der Maddin“ denkt, hat sofort das gigantische Sprechwerkzeug des Comedians vor Augen und seinen unverwechselbar gedehnten Sprachgebrauch im Ohr.

So ist Martin Schneider einer der bekanntesten Hessen und hat mittlerweile zur Verbreitung seines Heimatdialektes ebenso viel beigetragen wie seine Komiker-Kollegen Bodo Bach, Mundstuhl, Badesalz oder Urban Priol. Doch Maddin macht nicht einfach nur Comedy auf Hessisch, sondern auf ultimativ Schneiderhessische Art, die mit einer eigenwilligen Betonung und dem überspitzten Gebrauch Dialekt-technischer Eigenarten daherkommt.

   


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Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist am Dienstag Morgen im Alter von 89 Jahren verstorben. Der Welt wird er vor allem als Meister des tiefschwarzen Humors in Erinnerung bleiben.

Denn Georg Kreisler war nicht nur Kabarettist, Autor und Chansonier, sondern mit Leib und Seele ein Satiriker, der mit selbst komponierten Liedern wie „Geh’n ma Tauberl vergiften im Park“ einen gewissen Hang zum Makaberen erkennen ließ, dabei jedoch nie die Grenzen des guten Geschmacks überschritt oder auch nur streifte. Er galt als scharfsinniger Beobachter, der seine Erkenntnisse mit einem unschlagbar bissigen Humor in Kabarett-Texten, Liedern und Gedichten zu einer wunderbaren großen Groteske aus maßloser Übertreibung zusammenführte.

   


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Piet Klocke legte kürzlich mit „Kann ich hier mal eine Sache zu Ende?!“ sein zweites Buch vor, in dem er sich durch unzählige Episoden der Evolution und Geschichte schlägt, um nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit zu suchen.

Der gebürtige Bremer Piet Klocke gehört zu jener ungewöhnlichen Gruppe von Menschen, die mit wenig respektive oftmals unverständlichen Worten so viel sagen können. Keiner ist als zerstreuter Professor so amüsant und gleichzeitig so erhellend und Niemand sonst vermag verbale Leerstände so amüsant zu gestalten wie er. Abstruse Assoziationen und unwirkliche Gedankengänge sind seine Spezialität, doch hinter der scheinbaren Verzettelung in einem geistigen Wirrwarr steckt mitunter wahre komödiantische Genialität.

Piet Klocke: Abstruse Logik ohne Pointe

Der 1957 geborene Piet Klocke verbrachte nach seinem Abitur zwei Jahre als Gitarrist verschiedener Bands in Amsterdam, um im Anschluss in Essen eine Sammlung von Gedichten und Aphorismen zu veröffentlichen und mit dem „Kamikaze Orkester“ ein avantgardistisches Musiktheater zu eröffnen. Schon an diesen drei Stationen seines Lebensweges zeichnete sich die scheinbare Zusammenhanglosigkeit einzelner Einfälle ab, die man heute als Markenzeichen seiner Comedy-Figur kennt.

   


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Robin Williams gehört zu den bekanntesten und beliebtesten komödiantischen Schauspielern, wobei er vor allem mit seinem Mimikspiel, seinen Imitationen und seinem Improvisationstalent besticht.


Robin Williams als Dschinni in Walt Disneys „Aladdin“

In den USA ist Robin Williams auch als Stand-Up-Comedian bekannt, doch es sind vor allem seine Filmauftritte, die ihn weit über die Grenzen Hollywoods hinaus berühmt gemacht haben. Egal ob er selbst als Schauspieler vor der Kamera steht oder einer animierten Figur seine unverwechselbare Stimme leiht – Robin Williams ist immer für einen Schmunzler gut, und auch wenn er nicht immer nur ein glückliches Händchen mit seiner Rollenauswahl bewiesen hat, ist sein Name trotzdem immer noch ein Garant für humorvolle Unterhaltung.

   


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In „Rubbeldiekatz“ versucht sich Matthias Schweighöfer nicht einfach nur als Frauenversteher: Er schlüpft selbst in High Heels und Bleistiftrock und will so seiner Schauspiel-Karriere den richtigen Schwung geben.

Denn Matthias Schweighöfer spielt im Film „Rubbeldiekatz“ von Regisseur Detlev Buck einen erfolglosen Mimen, der erst durch die Verkleidung als Frau seine lang ersehnte erste Hauptrolle bekommt. Natürlich ist der Weg dorthin schwierig, zumal auf so hohen Pfennigabsätzen, und auch mit dem Engagement in der Tasche wird sein Leben nicht gerade einfacher – Erst recht nicht, als er sich in seine Kollegin Sarah Voss, gespielt von Alexandra Maria Lara, verliebt.

   


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Der Quatsch Comedy Club feiert 2012 sein 20-jähriges Jubiläum, und das soll mit einer großen Gala standesgemäß gefeiert werden. Darum lädt Thomas Hermanns im Februar zur großen Geburtstagssause in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Am 01.02.2012 ist es soweit: Der Quatsch Comedy Club feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einer riesigen Fete, bei der ausgewählte Comedians zeigen dürfen, was sie seit ihren Anfängen in den Shows des beliebten Stand-Up-Clubs gelernt haben. Für jedes Jahr des Bestehens darf ein Komiker auf die Bühne, daher lautet das Motto des Abends folgerichtig: „20 Jahre. 20 Comedians. One Night Only“.

   


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