Adventure Time: Trickserie für Kinder und Fans des surrealen Humors

Kategorie: Kino und TV
25. Jun 2012

Adventure Time ist eine kunterbunte Wunderwelt mit teils grotesk düsteren Hintergründen, weshalb man ähnlich wie bei „Invader Zim“ oder „Ren & Stimpy“ eine der glorreichen Trickserien vor sich hat, die Kinder als auch Geeks begeistern.

„Adventure Time“ wurde von Pendleton Ward kreiert und beschreibt eine post-apokalyptische Welt, in der viele merkwürdige Figuren im Königreich der Prinzessin Bubblegum schalten und walten. Ward nach, hat ein atomarer Krieg dafür gesorgt, dass Magie wieder ein fester Bestandteil der Welt geworden ist, dementsprechend farbenfroh und unberechenbar sind auch Look und Storyline.

Adventure Time: Jake und Finn kommen zur Rettung

Im Zentrum der Cartoon Serie stehen Jake und Finn, Finn ein abenteuerlustiger Junge und Jake ein magischer Hund, der seine Form verändern kann (weshalb er auch ein großartiger Tänzer ist) und der noch einige andere aufregende Fähigkeiten hat.

Finn ist ein typischer Junge, nun ja, ohne die hormonellen Probleme der Pubertät. Mit 14 Jahren will Finn nichts mehr als Abenteuer bestehen, hilflosen Prinzessinnen helfen und Monster bekämpfen. Dabei ist er auch mal sehr übermütig und könnte etwas der Ruhe und Gelassenheit von Jake gebrauchen.

Bunt ist es in der Welt von Pendleton Ward

Neben Jake und Finn gibt es so viele bunte Charaktere, dass man schnell die Übersicht verliert, aber genau das macht die merkwürdige Welt von „Adventure Time“ auch aus. Die Animationen erinnern nicht selten an die frühen Tage von Cartoons (etwa Betty Boop oder Disney Shorts) und sind in kulturellen Referenzen und Dialogen oftmals sehr absurd, schaffen es trotzdem, die düsteren Anspielungen in kunterbunten Witzen aufzufrischen.

Besonders die witzig-niedliche Animation aller Charaktere, die einfachen Formen (die auch leicht nachzumalen sind) und die vielen musikalischen Einflüsse machen „Adventure Time“ zu einem dieser Cartoon Erlebnisse, die man nicht direkt einordnen kann, bei denen man auch gar nicht mal weiß, was man da gerade geguckt hat, die man gleichzeitig jedoch immer wieder gucken muss, da sie so bunt, einfallsreich, urkomisch und überraschend sind.

Für die Serie hat sich eine gigantische Fan Community gebildet, die sich über eine kleine aber feine Auswahl an Merchandise und ab Herbst 2012 sogar über ein Videospiel freuen darf („Hey Ice King! Why’d You steal our garbage?“).

Und bevor sich Eltern ängstigen: „Adventure Time“ ist nicht gruseliger als „Spuk im Hochhaus“ oder russische Märchen und auch wenn es wenig mit unserer Welt zu tun hat, finden Kinder viele Themen wieder, die ihnen auch pädagogisch nutzen können, da Finn auch aus seinen Fehlern lernen muss und man vor allem lernt, Leute, lila Wolken, fliegende Einhörner und Geister erst einmal kennen zu lernen, bevor er sich ein Bild über sie macht. Seufz.

Similar Posts:

    None Found