Carolin Kebekus – Die Kölnerin mit dem dreckigen Humor

Kategorie: Comedy
18. Jan 2011

Carolin Kebekus ist eine der wenigen Frauen, die sich in der deutschen Comedy-Szene etablieren konnten. Mit Witzen über die heutige Gesellschaft trifft sie den Nerv der Zeit und bringt die Leute zum Lachen.

Wie bei vielen Comedians, wie zum Beispiel Kurt Krömer, Olaf Schubert oder Johann König, weiß man auch über Carolin Kebekus sehr wenig. Alles was man von ihr kennt, erfährt das Publikum aus ihren Auftritten. Und ob das alles der Wahrheit entspricht ist fragwürdig. Auf ihrer Homepage schreibt Carolin Kebekus: „Auch wenn ihr jetzt denkt, das wäre meine Vita … in Wirklichkeit ist es eine Backform …!“

Was man weiß ist, dass die schöne Kölnerin am 09.Mai 1980 in Bergisch Gladbach geboren und in Köln-Ostheim aufgewachsen ist. Seit 2004 tritt Carolin Kebekus mit ihrer eigenen Band – den „de Imis“ – regelmäßig auf.

Zum Fernsehen und zur Comedy kam Kebekus nach einigen Angaben über ein Praktikum bei den „Freitag Nacht News“ mit Henry Gründler (ab 2006 mit Ingo Appelt): „Ich war 19 und damals Praktikantin bei den Freitag Nacht News. Bei einem Nachtdreh sind die Komparsen abgehauen und dann hab ich mitgespielt.“

Ihr komisches Talent erkannte man sofort und ab 2006 wurde Carolin Kebekus dann fester Bestandteil der „Freitag Nacht News“-Crew. Vor allem ihre Parodie auf den Tokio Hotel Sänger Bill Kaulitz sorgte für Aufsehen und die Steigerung ihr Bekanntheitsgrad.

Danach folgten Auftritte bei „NightWash“, „Was guckst du?!“, „Schillerstraße“, „Frei Schnauze“ und im „Quatsch Comedy Club“. Mit der Sendung „Broken Comedy“ hatte die Kebekus ihre erste eigene Fernsehshow.

Carolin Kebekus spricht Themen an, die die Gesellschaft aktuell beschäftigen. Hier geht es vor allem um die „krasse“ Jugend,  „komplizierte“ Liebe, „nervige“ Promis oder ihre „traurige“ Kindheit im Ghetto. „Ich komm‘ aus dem Ghetto, bin quasi so was wie Bushido – eigentlich eher ’ne Mushido“.

Bei ihren Auftritten scheut sich die Kölnerin auch nicht Wörter wie „F***en“, „Kacke“ oder „Fresse“ in den Mund zu nehmen. Wo andere Frauen hochrot anlaufen würden, legt sie erst richtig los. Wenn man wollte. könnte man sie wohl als deutsche Sarah Silverman bezeichnen.Similar Posts:

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