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	<description>Quatschwerk und Comedy</description>
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		<title>Britische Panel Shows: Die besten 3 Comedyshows aus England</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino und TV]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
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		<description><![CDATA[Panel Shows sind in Deutschland kaum noch zu finden, waren damals aber gar nicht so unüblich. Großbritannien produziert jedoch weiterhin immer weiter und hat dabei ein paar außerordentlich gute Sendungen parat. Eine Runde an Celebrities, ein mehr oder weniger sinngebendes Frage-Antwort Spiel und ein gut aufgelegter Moderator &#8211; mehr braucht es nicht zu einer Panel Show. Während diese in Amerika vor allem in den 60er und 70er Jahren populär waren, ist England immer noch ganz vorne dabei, was nicht zuletzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Panel Shows sind in Deutschland kaum noch zu finden, waren damals aber gar nicht so unüblich. Großbritannien produziert jedoch weiterhin immer weiter und hat dabei ein paar außerordentlich gute Sendungen parat.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/pQzH1dJ-NsY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/pQzH1dJ-NsY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Eine Runde an Celebrities, ein mehr oder weniger sinngebendes Frage-Antwort Spiel und ein gut aufgelegter Moderator &#8211; mehr braucht es nicht zu einer Panel Show.</p>
<p>Während diese in Amerika vor allem in den 60er und 70er Jahren populär waren, ist <a href="/tag/england" target="_blank">England</a> immer noch ganz vorne dabei, was nicht zuletzt daran liegt, dass man die Shows dort nicht wirklich ernst nimmt und dass vorwiegend Comedians daran teil nehmen.</p>
<p>Dort sind die Shows oftmals auch so aufgebaut, dass es neben dem versierten Moderatoren jeweils auch noch Teamführer gibt, die regelmäßig in der Show auftreten und dabei sicher stellen, dass es durchgehend witzig bleibt, selbst wenn die Gäste mal nicht allzu sehr in der Stimmung sind.<span id="more-989"></span></p>
<p>Ein wenig Kritik kann man besonders bei den Newsshows äußern, denn die spielen nicht selten unter der Gürtellinie mit doch sehr fragwürdigen Inhalten herum und sind dadurch auch nicht bei allen Comedy Kollegen beliebt, Jo Brand &#8211; eine Panelreisende &#8211; verließ beispielsweise „Mock the Week“, da ihr das Umfeld zu Testosteron-gesteuert war.</p>
<p>Eine Verwässerung der Themen, die ein paar gewitzte Satiriker heraus fordern könnten, sorgten auch dafür, dass etwa „Have I got news for you“ ein wenig an Einfluss verloren hat und immer mehr zu einer Art BILD-Version der Panel Show verkommen ist.</p>
<h3><strong>Panel Shows in Deutschland</strong></h3>
<p>Auch Deutschland hatte immer mal wieder &#8211; fast ausschließlich geklaute &#8211; Panel Shows, darunter „Wer bin ich“, „XXO“ sowie „Voll daneben“ (das gerade noch an der Plagiatsgrenze zu „QI“ lag). Allerdings haben sich diese Shows auf Dauer nicht wirklich durch gesetzt, weshalb sie meistens nach einigen Staffeln wieder eingestellt wurden.</p>
<p>Die besten britischen Panel Shows:</p>
<h3><strong>Nevermind the Buzzcocks</strong></h3>
<p>In „Nevermind the Buzzcocks“ geht es um Musik, dabei werden triviale Fragen gestellt, die oftmals merkwürdige Zusammenhänge zwischen Musikern und obskuren Dingen wie Unfällen, Gegenständen und Tieren beinhalten, gefolgt von einer Intro-Runde, in der zwei Teammitglieder das Intro eines Songs nachsingen, während das dritte Mitglied dieses erraten muss.</p>
<p>In der allseits beliebten dritten Runde müssen die Teams aus einer Aufstellung verschiedener Leute einen Musiker heraus suchen, der vor Jahren zumeist ein One Hit Wonder war und im Abschluss werden noch Songzeilen geraten.</p>
<p>Zugegeben, mittlerweile schmerzt es etwas, dass es derzeit keinen festen Moderator gibt, denn Mark Lamarr (auch als Produzent tätig) und der äußerst charmante Simon Amstell haben viel dazu beigetragen, dass das Level der Show durchgängig gut war und wechselnde Moderatoren können mal hervorragend, mal etwas forciert wirken (so jüngst James Blunt).</p>
<p>Aber alleine durch die Teamführer Phill Jupitus und <a href="/noel-fieldings-luxury-comedy-neues-vom-mighty-boosh-star" target="_blank">Noel Fielding</a> bleibt die Stimmung dennoch bestehen, da vor allem Fielding immer wieder surreal genug antwortet, um jede Runde aufzufrischen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/1Z23fqnf2pM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/1Z23fqnf2pM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>QI &#8211; Quite Interesting</strong></h3>
<p>Diese Sendung ist alleine schon deshalb unantastbar, weil Stephen Fry als Moderator tätig ist. Das Konzept besteht aus zwei Teams, die Antworten zu Fragen finden müssen, die in den meisten Fällen viel zu absurd erscheinen, dafür aber umso interessanter (daher auch der Titel „Quite Interesting“).</p>
<p>Punkte gibt es nicht nur für richtige, sondern auch für falsche aber sehr interessante/witzige Antworten.</p>
<p>Ein netter Zusatz: Für jede falsche und allzu offensichtliche Antwort gibt es Punktabzüge. Das kann passieren, wenn man weit verbreitete falsche Antworten zu sehr populären Fragen nennt.</p>
<p>Neben Fry gibt es nur ein ständiges Teammitglied und zwar <a href="/tag/stand-up" target="_blank">Stand Up</a> Comedian Alan Davies, obwohl Sean Lock mittlerweile sicher auch seinen eigenen Stuhl und Kaffeebecher bekommen hat.</p>
<p>Die Show lebt natürlich auch von den Gästen, aber vor allem von Stephen Fry, der ehrlich interessiert ist an all den kleinen Fakten, Anekdoten und Dingen, die man bei QI lernen kann.</p>
<p>So obskur die Dinge auch sind, die man dort zu hören bekommt, QI kann man zu den wenigen Panel Shows zählen, die einem tatsächlich <a href="http://www.qi.com/" target="_blank">etwas beibringen</a>.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/FLb9Pv7EM2M&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/FLb9Pv7EM2M&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Would I lie to you</strong></h3>
<p>Auch hier macht der Moderator den Charme der Show aus, bis 2008 saß Angus Deayton im Chefsessel, danach der hervorragende Rob Brydon.</p>
<p>Es gibt zwei Teams mit jeweils drei Kandidaten, die peinliche Anekdoten von sich erzählen, die teilweise ausgedacht, teilweise real sind, während das gegnerische Team genau das heraus finden muss.</p>
<p>In der ersten Runde, sagt ein Kandidat etwas über sich und das gegnerische Team muss durch Fragen heraus finden, ob es wahr oder nicht ist.</p>
<p>In der zweiten Runde wird eine Person vorgestellt und alle Mitglieder des einen Teams sagen, was sie mit dieser Person verbindet, wobei natürlich nur einer Recht hat.</p>
<p>In der dritten Runde muss man kurze Lügen erzählen, teilweise mit Gegenständen, die angeblich der Person gehören, die sie in der Hand halten.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/YnoqdlzdhsE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/YnoqdlzdhsE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Extra: You have been watching</strong></h3>
<p>Der TV Satiriker Charlie Brooker hat sich auch für zwei Staffeln an einer Panel Show versucht, was Größtenteils immer noch besser und vor allem bissiger, bzw. anspruchsvoller als die meiste Konkurrenz war, weil Brooker auch politische Themen behandelt hat, die etwas weiter als die üblichen Witze über hässliche oder dumme Politiker gingen. Da die Show nur zwei Staffeln für jeweils 8 Episoden umfasste und auch nur im weitesten Sinne wirklich einer klassischen Panel Show entsprach, sei &#8220;You have been watching&#8221; hier nur positiv als Randnotiz erwähnt.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/IONsnW4SKhY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/IONsnW4SKhY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Noel Fielding&#8217;s Luxury Comedy: Neues vom Mighty Boosh Star</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Britcom]]></category>
		<category><![CDATA[Noel Fielding]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Asche von The Might Boosh steigt Noel Fielding &#8211; vorerst ohne Julian Barrat &#8211; und zaubert mit &#8220;Noel Fielding&#8217;s Luxury Comedy&#8221; eine visuelle Definition des surrealen Humors. Mit seiner neuen Comedyserie „Noel Fieldings Luxury Comedy“ geht Noel den Schritt gen Kunst noch etwas weiter, kein Wunder, denn als Kunststudent fing der mittlerweile 38-Jährige auch an, mit seinem Kommilitonen Nigel Coan &#8211; der auch für die Animationen in „The Mighty Boosh“ zuständig war &#8211; hat er nun Zeichentrick und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus der Asche von The Might Boosh steigt Noel Fielding &#8211; vorerst ohne Julian Barrat &#8211; und zaubert mit &#8220;Noel Fielding&#8217;s Luxury Comedy&#8221; eine visuelle Definition des surrealen Humors.<br />
</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/gRCv0x-tGhg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/gRCv0x-tGhg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Mit seiner neuen Comedyserie „Noel Fieldings Luxury Comedy“ geht Noel den Schritt gen Kunst noch etwas weiter, kein Wunder, denn als Kunststudent fing der mittlerweile 38-Jährige auch an, mit seinem Kommilitonen Nigel Coan &#8211; der auch für die Animationen in „The Mighty Boosh“ zuständig war &#8211; hat er nun Zeichentrick und reale Schauspieler so weit vermischt, dass man sie kaum auseinander halten kann.<span id="more-977"></span></p>
<h3><strong>Noel Fielding wird noch surrealer</strong></h3>
<p>Für jeden <a href="/tag/britcom" target="_blank">Britcom</a>fan ist das sicherlich nichts, denn Fieldings Humor ist teilweise so absurd, dass die Punchline auf dem Weg zur Idee verloren geht. Selbst Monty Python waren nicht so surreal wie Noel, dessen reguläres Set-Up der Serie so aussieht, dass er in einem Baumhaus wohnt, Andy Warhol als Putzmann und einen Elefanten als Butler hat.</p>
<p>Man muss es sich nur so vorstellen, dass man im Traum von David Bowie landet, denn das Fielding nicht nur in seiner Garderobe, sondern auch in seiner Musik (die es in seiner Comedy immer gibt) beeinflusst wurde, ist offensichtlich.</p>
<p>Für „Noel Fieldings Luxury Comedy“ gilt daher, dass nicht jeder Sketch wirklich witzig ist, dafür aber immer visuell beeindruckt, ob Noel nun als manisch-depressiver Löwe verkleidet ist, in einer Koch<a href="/tag/show" target="_blank">show</a> einen lebensgroßen Sellerie weg schubst oder einen Polizisten, inklusive seiner sprechenden Stichwunde gibt, alles ist in <a href="http://thevelvetonion.com/category/2-the-wider-world-of-booshdom/nigel-coan/" target="_blank">Coans kunstvoll-bildhaften Ideen</a> getaucht, erhält dadurch den Charme einer Kinderserie, selbst wenn die Witze selber sicher nicht immer etwas für Kinder sind und auch nicht immer so erfolgreich enden.</p>
<h3><strong>Kunstvoll oder selbstgefällig?</strong></h3>
<p>Vor allem zu Beginn muss man sich etwas an diese doch sehr vom Plot losgelöste Serie gewöhnen, alleine, dass hier zwei Kunststudenten sichtbar Spaß daran hatten, sich völlig aus zu toben kann dafür sorgen, dass man es für überzogen und selbstgefällig hält, aber bevor man sich versieht, wird man die teilweise unglaublich witzigen Ideen zu schätzen lernen.</p>
<p>Dabei helfen sicher auch die Auftritte alter <a href="http://www.themightyboosh.com/" target="_blank">Boosh</a> Kollegen, ob nun Noels Bruder Michael, Rich Fulcher oder aber IT Crowds Richard Ayoade, sie alle geben sich die Ehre und sicherlich kann man auch mit Julian Barrat rechnen &#8211; zumindest wäre es zu hoffen.</p>
<p>Wer jetzt noch nicht genügend Gründe hat, um all seine Hipster Freunde zu versammeln, hier noch ein erfreulicher Zusatz: die Musik hat Sergio Pizzorno von <a href="http://www.metacafe.com/watch/sy-207371657/kasabian_empire_official_music_video/" target="_blank">Kasabian</a> beigesteuert.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/8F7Pn8Owi-8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/8F7Pn8Owi-8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<item>
		<title>Stromberg, The Office (US) oder das Original? Ein Vergleich</title>
		<link>http://www.qwerk.com/stromberg-the-office-us-oder-das-original-ein-vergleich</link>
		<comments>http://www.qwerk.com/stromberg-the-office-us-oder-das-original-ein-vergleich#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Britcom]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Stromberg ist in Deutschland ein mittlerweile doch recht lang anhaltender Hit. Dass die Serie eigentlich ein Remake des britischen „The Office“ ist, mag der ein oder andere darüber fast vergessen haben. Und auch in Amerika schwirrt ein Remake herum. Aber welche Serie lohnt das Einschalten? Um es kurz zu machen: eigentlich alle, allerdings gibt es feine, lokale Unterschiede, die man nicht ungeachtet lassen sollte. Als eines der sehr wenigen guten Remakes einer britischen Comedyserie (weniger gut als etwa der Versuch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stromberg ist in Deutschland ein mittlerweile doch recht lang anhaltender Hit. Dass die Serie eigentlich ein Remake des britischen „The Office“ ist, mag der ein oder andere darüber fast vergessen haben. Und auch in Amerika schwirrt ein Remake herum. Aber welche Serie lohnt das Einschalten?</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/yKTvAP06ECM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/yKTvAP06ECM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Um es kurz zu machen: eigentlich alle, allerdings gibt es feine, lokale Unterschiede, die man nicht ungeachtet lassen sollte.</p>
<p>Als eines der sehr wenigen guten Remakes einer britischen Comedyserie (weniger gut als etwa der Versuch, die IT Crowd auf deutsch zu münzen), schaffte „Stromberg“ so auch seine eigene Nische.</p>
<p>Aber wie hat es eigentlich angefangen?<span id="more-962"></span></p>
<h3><strong>The Office aus den Händen von Ricky Gervais</strong></h3>
<p>Der Golden Globe Moderator ist mit dieser <a href="/tag/serie/" target="_blank">Serie</a> berühmt geworden, zusammen mit Freund und Kollege Stephen Merchant schrieb er 2001 die Mockumentary zum Fremdschämen. Ricky Gervais als unangenehm unterqualifizierter Abteilungsleiter David Brent war weniger aggressiv als Christoph Marias Stromberg, sondern war oftmals sogar offensichtlich unangenehm berührt, wann immer er in eines seiner unzähligen Fettnäpfchen trat.</p>
<p>„The Office“ ist etwas optimistischer und manchmal sogar absurder, ganz so, wie man es von den Briten erwarten würde.</p>
<p>Mackenzie Crook („Piraten der Karibik“) als Original „Ernie“ aka Gareth Keenan bringt dafür mehr  Bissigkeit an den Tag und ist damit umso einiges unsympathischer, als die deutsche Version.</p>
<p>Das britische The Office hat es nur auf zwei Staffeln sowie ein in Großbritannien sehr gängiges <a href="/category/kino-und-tv" target="_blank">TV</a>-Weihnachtsspezial gebracht, in dem noch ein wenig Happy End gespielt wird, dafür, dass die Remakes allesamt bereits in der fünften und in Amerika sogar schon in der achten Staffel sind, natürlich ein harter Schlag für Fans der Britcom. Doch dafür kriegt man auch eine in sich abgeschlossene Serie, die gar nicht erst die Zeit hat, sich in Stereotype und altbackene Gags einzufinden, weshalb das Original immer noch am besten ist, vor allem, wenn man „Stromberg“ zu zynisch findet.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/I9LLZJFBWdc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/I9LLZJFBWdc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Stromberg</strong></h3>
<p>Am Anfang gab es Ärger, denn Brainpool produzierte die Serie ohne die BBC zu kontaktieren und um Erlaubnis zu fragen. Denen fiel die markante Ähnlichkeit natürlich auf und man einigte sich dann nach etwas Streit hinter den Kulissen.</p>
<p>„Stromberg“ war von Anfang an ein wenig realistischer getrimmt und mehr als misanthropisch. Wo „The Office“ immer noch etwas Freiraum ließ, um selbst die unangenehmsten Momente leichter zu gestalten, ging „Stromberg“ oftmals in die Vollen.</p>
<p>Vor allem in den ersten Staffeln war das mehr als gekonnt, Christoph Maria Herbst war ein fieser, mit Komplexen versehener Abteilungsleiter, der wirklich kein Blatt vor den Mund nahm und mehr noch als Gervais völlig in der Rolle aufging.</p>
<p>Für Kommunikationsseminare kann man daher die ersten Episoden hervorragend nutzen, um zu zeigen, wie man es nicht machen sollte.</p>
<p>Leider wurde sowohl der <a href="/tag/humor/" target="_blank">Humor</a>, als auch Ton der Serie mit jeder Staffel etwas wiederholender und so garstig, dass man nicht selten überlegt, ob die Zuschauer überhaupt noch mitkriegen, dass etwa Bernie auch mehr als nur ein unausstehlicher Pedant ist und dass es eben nicht probat ist, ihn zu mobben.</p>
<p>Die riesigen Werbekampagnen, die Stromberg für RWE, Hasbro und Müller gestartet hat, sind außerdem ein kleiner Stich für alle, die den Ausverkauf einer Kultserie fürchten.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/q63PrEyk5zw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/q63PrEyk5zw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>The Office (US)</strong></h3>
<p>Steve Carrell als Chef Michael Scott ist fantastisch gecastet, der eigentliche Star der amerikanischen Version (die im Gegensatz zu „Stromberg“ auch von Gervais und Merchant mit produziert wurde) ist jedoch Dwight (der amerikanische Ernie), der von Rainn Wilson gespielt wird. Dwight ist genauso unausstehlich wie Ernie und Gareth, ist jedoch so von sich selbst eingenommen, dass sich eine richtige Fangemeinde um ihn herum gesammelt hat. Kann sich noch jemand an <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h5aSa4tmVNM" target="_blank">Charlie Sheens Ego 2011</a> erinnert? So ungefähr ist Dwight in allen 7 Staffeln von The Office.</p>
<p>Vor allem in der ersten Staffel war die offensichtliche Anlehnung an das britische Original unverkennbar, weshalb die Serie auch viel Kritik einstecken musste. Doch spätestens ab der zweiten gewannen die Schreiber ein wenig an Boden, als sie die Arbeitsverhältnisse an Amerika anpassten und die Serie insgesamt offensichtlicher in den Comedy-Bereich zogen, als die britische oder deutsche Version.</p>
<p>Daher ist das amerikanische Office wohl am ehesten mit einer klassischen Sitcom zu vergleichen, die zwar den Doku-Stil hat, jedoch sonst viel zu überzogen ist, um so realistisch zu wirken, wie die anderen beiden Versionen.</p>
<p>Und dennoch hat sie Dwight und ist damit unbedingt zu empfehlen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/JjgzliAWKBM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/JjgzliAWKBM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Ross Noble: Improvisation muss gekonnt sein</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 16:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Komiker]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Stand Up]]></category>

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		<description><![CDATA[Ross Noble ist eine absolute Einzelerscheinung in der Welt der Stand Up Comedy, denn während alle anderen Streber ihre Programm auswendig lernen, sagt Noble einfach, was ihm so durch den Kopf schwirrt. Und was für ein Kopf das ist&#8230; Ein Stand-Up Programm ist zu ca. 99% ein fein heraus gearbeiteter Monolog, den der Comedian in- und auswendig kennt, ein guter Comedian schafft es, diesen Monolog so herüber zu bringen, dass er relativ spontan und fast schon improvisiert erscheint, Leute wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ross Noble ist eine absolute Einzelerscheinung in der Welt der Stand Up Comedy, denn während alle anderen Streber ihre Programm auswendig lernen, sagt Noble einfach, was ihm so durch den Kopf schwirrt. Und was für ein Kopf das ist&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/9UyHa1mkB6Q&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/9UyHa1mkB6Q&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Ein <a href="/tag/stand-up" target="_blank">Stand-Up</a> Programm ist zu ca. 99% ein fein heraus gearbeiteter Monolog, den der Comedian in- und auswendig kennt, ein guter Comedian schafft es, diesen Monolog so herüber zu bringen, dass er relativ spontan und fast schon improvisiert erscheint, Leute wie Stewart Lee etwa oder auch <a href="/dieter-nuhr-zwischen-politischem-kabarett-und-witziger-stand-up-comedy" target="_blank">Dieter Nuhr</a> sind mehr als gut darin.</p>
<p>Und dann gibt es das Stand-Up Programm von Ross Noble, der ca. 3 Witze pro Show hat, die er erzählen will und es trotzdem schafft, 90 Minuten und mehr zu füllen, indem er lange, ausführliche Gespräche mit dem Publikum führt und seinen eigenen, verqueren Gedanken auf der Bühne freien Lauf lässt.<span id="more-953"></span></p>
<p>Das könnte bei fast jedem Comedian in absolutem Disaster enden, denn selbst Improvisation funktioniert normalerweise nur dann, wenn es einen gewissen Plan gibt, was oftmals unterschätzt wird. Doch Noble ist ein Jedi-<a href="/category/beruhmte-komiker" target="_blank">Meister</a> der absurden Gedankensprünge, der mit den kleinsten Schlagwörtern die buntesten Szenarien erstellen kann, alle mit Passion nach gespielt.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/UxVec_zCC80&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/UxVec_zCC80&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>Zirkus-Stand-Up?</strong></p>
<p>Geboren wurde Noble in Northumberland, in England, einer kleinen, langweiligen Stadt, in der man eine lebhafte Fantasie brauchte, um sich als Kind nicht zu Tode zu langweilen. Wer Nobles Kleidungsstil gesehen hat, der wird sicher ab und an mal an einen der Parkkünstler erinnert, die mit Kegeln jonglieren, kein Wunder, früher arbeitete er als Clown, Jongleur und wollte dem Zirkus beitreten.</p>
<p>Mit 15 begann er, mit einem Stand Up Programm in lokalen Clubs aufzutreten, auch wenn er damals noch zu jung dafür war (zumindest rechtlich gesehen), mit Dyslexia diagnostiziert stürzte er sich in seine Performances und selbst als Comedian war es immer noch der Zirkus, der ihn begeisterte, so dass er Tricks zeigte und die Witze eher als Füllmaterial nutzte.</p>
<p>Sein Talent, mehr oder weniger ohne fertig geschriebene Witze aus zu kommen, erlernte er als Warm-Up für Studiopublikum, ein reichlich undankbarer Job, bei dem man das Publikum für den eigentlichen Act aufputscht. Ross selbst erlangte dadurch jedoch nicht nur Selbstbewusstsein, sondern erkannte auch schnell, dass er keine Punchlines brauchte, um zu begeistern, es reichte schon die Interaktion mit den Zuschauern und unzähligen Assoziationsketten.</p>
<p><strong>Wer zu spät kommt, ist Material des ersten Witzes</strong></p>
<p>Zu spät kommen ist bei Ross daher ein Fluch oder ein Segen, je nachdem, wie sehr man die Aufmerksamkeit des gesamten Publikums genießt, denn eine der Traditionen seiner Shows ist es, die nachkommenden Gäste ausführlich auszufragen, warum sie zu spät kommen, woher sie kommen und welche Hobbys sie haben.</p>
<p>Gleichwohl kann man seltsame Geschenke am Bühnenrand hinterlassen, um sie dann von Ross besprechen zu lassen. Einzelne Schuhe, Käse oder Sonnenbrillen? Perfekte Gesprächsstarter für den Meister des vor sich hin philosophierens (Joyce ist nichts gegen Noble).</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/pokeFYaGDw8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/pokeFYaGDw8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>Improv &#8211; Kein Kinderspiel</strong></p>
<p>Wer jetzt glaubt, dass das doch ein Kinderspiel wäre, der irrt natürlich, denn die Brillanz von Ross Noble ist die Tatsache, dass nur die härtesten Fans wissen, welche Storys das professionelle Material sind und welche Themen spontan am Showabend entstanden sind.</p>
<p>Ross hat einen bestimmten Rahmen, den er jedoch nach Belieben abändern, ausdehnen und in alle möglichen Richtungen lenken kann. Das erfordert eine unglaubliche Schlagfertigkeit und Konzentration, die so mancher Stand Up, der sein Programm nur noch gelangweilt vor sich abspulen lässt, sicher nicht so einfach aufbringen könnte.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/jtVG0BxsJpk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/jtVG0BxsJpk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Mitch Hedberg: Zweizeiler Stand Up mit surrealem Touch</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 13:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Komiker]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Stand Up]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise sind Zweizeiler-Comedians nicht sonderlich beliebt, aber der 2005 verstorbene Mitch Hedberg war ein Meister darin, die erwartete Punchline durch surreale Alltagsbeobachtungen aus den Angeln zu heben. Nicht nur unter Stand Up Comedians, sondern auch unter Comedians und Fans generell ist Mitch Hedberg ein absolutes Genie, dessen ungewöhnliche Art der Erzählung äußerst markant war und bis dato unerreicht ist. Mitch Hedberg &#8211; Besser spät als nie Mit 28 (also einem ungewöhnlich hohen Alter entgegen der sonst blutjungen Prämieren manch anderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Normalerweise sind Zweizeiler-Comedians nicht sonderlich beliebt, aber der 2005 verstorbene Mitch Hedberg war ein Meister darin, die erwartete Punchline durch surreale Alltagsbeobachtungen aus den Angeln zu heben.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/9IEgkMT96JY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/9IEgkMT96JY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Nicht nur unter Stand Up Comedians, sondern auch unter <a href="/tag/comedian" target="_blank">Comedians</a> und Fans generell ist Mitch Hedberg ein absolutes Genie, dessen ungewöhnliche Art der Erzählung äußerst markant war und bis dato unerreicht ist.<span id="more-943"></span></p>
<h3><strong>Mitch Hedberg &#8211; Besser spät als nie</strong></h3>
<p>Mit 28 (also einem ungewöhnlich hohen Alter entgegen der sonst blutjungen Prämieren manch anderer Stand Ups) schaffte der 1968 geborene Kanadier seinen Durchbruch auf MTV und bei David Letterman und toppte das ganze 1997 mit einem Auftritt in „Die wilden 70er“. 1999 drehte, schrieb und spielte er sogar in seinem eigenen <a href="/tag/film" target="_blank">Film</a> „Los Enchiladas!“, der noch keine Veröffentlichung gesehen hat und derzeit wie der goldene Gral der Comedy Gemeinschaft erscheint: jeder weiß, dass er existiert, aber niemand hat ihn persönlich gesehen.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/nk8n31QrPKA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/nk8n31QrPKA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Tod</strong></h3>
<p>Am 30. März 2005 fand man Hedberg tot in einem Hotel in New Jersey, der Befund ergab, dass er an einer Überdosis Drogen gestorben war, aufgrund seiner Profession nahmen viele an, dass es sich bei der Todesmeldung um einen Scherz handelte, ironischerweise hatte Hedberg einst in einem Interview gesagt, dass er gerne auf dem Höhepunkt seiner Karriere an einer Überdosis sterben würde, damit er es in die Zeitung schaffen würde. Leider war es kein Scherz, bereits einige Jahre vorher konnte man die Auswirkung der Drogen auf den ursprünglich sehr gesund aussehenden Hedberg sehen, der eigentlich zwischendurch wieder clean geworden war. Mitch wurde am 1. April offiziell für Tod erklärt.</p>
<p>Das Besondere an Hedbergs Stil waren nicht nur die rekordmäßig kurzen Witze, sondern auch die absurden Ideen, die meistens aus normalen Beobachtungen entstanden und dann durch die Mühlen von Hedbergs bunter Kreativität gedreht wurden. Zudem war er einer der wenigen Stand Ups, die eigentlich zu schüchtern waren, um auf die Bühne zu gehen, weshalb er oft eine Sonnenbrille trug und das Mikrofon in seiner Hand wurde nicht selten vor lauter Nervosität durchgeschüttelt.</p>
<p>Nichtsdestotrotz war seine Interaktion mit dem Publikum sehr beliebt, anstelle sein Programm durch zu ziehen, kommentierte Hedberg gerne die Qualität seiner Witze, sowie die Reaktion des Publikums.</p>
<p>Obwohl er früh verstarb, gibt es diverse CDs, auf denen man die großartigen Routinen von Mitch noch erleben kann, auch wenn wir lieber Mitch als die CDs hätten. Alle anderen können sich auch auf youtube berieseln lassen:</p>
<h3><strong>CDs:</strong></h3>
<p>Strategic Grill Locations (1999)</p>
<p>Mitch all Together (2003)</p>
<p>Do you believe in Gosh? (2005)</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/IUyb0eLRMU0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/IUyb0eLRMU0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>RTL Samstag Nacht: Legendäre Comedy-Show der 90er</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Comedian]]></category>
		<category><![CDATA[Rudi Carrell]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung]]></category>

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		<description><![CDATA[„RTL Samstag Nacht“ brachte in den 1990er Jahren jede Woche ein Millionenpublikum zum Lachen, und viele ihrer Gags haben das Ende der Fernsehshow im Gedächtnis der Öffentlichkeit bis heute überdauert. Als die erste Ausgabe von „RTL Samstag Nacht“ am 06. November 1993 über die deutschen Bildschirme flimmerte, war noch nicht abzusehen, wie erfolgreich das Format einmal werden könnte, das im Nachhinein gesehen die erste wirklich große Fernseh-Comedy-Reihe nach Vorbild amerikanischer Sendungen war. Über fünf Jahre hielt sich die von Hugo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„RTL Samstag Nacht“ brachte in den 1990er Jahren jede Woche ein Millionenpublikum zum Lachen, und viele ihrer Gags haben das Ende der Fernsehshow im Gedächtnis der Öffentlichkeit bis heute überdauert.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/jTz9NxwMZho&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/jTz9NxwMZho&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Als die erste Ausgabe von „RTL Samstag Nacht“ am <strong>06. November 1993 </strong>über die deutschen Bildschirme flimmerte, war noch nicht abzusehen, wie <strong>erfolgreich </strong>das Format einmal werden könnte, das im Nachhinein gesehen die erste wirklich große <strong>Fernseh-Comedy-Reihe</strong> nach Vorbild amerikanischer <a href="/tag/sendung/" target="_blank"><strong>Sendungen</strong></a> war. Über fünf Jahre hielt sich die von <strong>Hugo Egon Balder </strong>und <strong>Jacky Dreksler</strong> produzierte Show und kreierte in dieser Zeit einige legendäre Figuren und Aussprüche.<br />
<span id="more-924"></span></p>
<h3><strong>Live on Tape: RTL Samstag Nacht</strong></h3>
<p>Die <strong>Stammbesetzung </strong>bestand <strong>von 1993 bis 1998</strong> aus sechs <a href="/tag/comedian/" target="_blank"><strong>Comedians</strong></a>, nämlich Esther Schweins, Stefan Jürgens, Tanja Schumann, Mirco Nontschew, Olli Dittrich und Wigald Boning. Im ersten Jahr der Show war noch Komikerin Sabine Aulmann mit von der Partie, die ihren Platz im <strong>Ensemble </strong>jedoch recht schnell räumte. 1995 stieß <strong>Tommy Krappweis</strong> zur Besetzung und ab 1997 gehörte auch noch <strong>Marc Weigel </strong>zur „RTL Samstag Nacht“-Familie. Jeder dieser Komiker und <a href="/tag/schauspieler/" target="_blank"><strong>Schauspieler</strong></a> arbeitete sich im Laufe der Jahre mit bestimmten Figuren oder Sketch-Formaten in die Herzen und <strong>Lachmuskeln </strong>der Zuschauer, und viele dieser komischen Erfindungen sind uns noch heute sehr geläufig.</p>
<p>Legendär sind natürlich <strong>Wigald Boning</strong> und <strong>Olli Dittrichs</strong> Auftritte als „<a href="/die-doofen-nonsens-von-boning-und-dittrich/" target="_blank"><strong>Die Doofen</strong></a>“ oder in der Comedy-Talkshow „<strong>Zwei Stühle – Eine Meinung</strong>“, in der Dittrich allwöchentlich in die Rolle einer mehr oder minder bekannten Persönlichkeit schlüpfte und sie nach allen Regeln der Kunst parodierte. Auch als Moderator der „<strong>Spochtschau</strong>“ sorgte er immer wieder für Lacher. <strong>Stefan Jürgens</strong> glänzte dafür mit Dittrich und <strong>Tanja Schumann</strong> in den Zungenbrecher-Sketchen „<strong>Kentucky Schreit Ficken</strong>“ und „Sehnen einer Zehe“, während <strong>Mirco Nontschew </strong>unter anderem als Märchenman begeisterte und <strong>Esther Schweins</strong> in „Piep!“ eine erinnerungswürdige Parodie auf die berühmteste Kopfstimme Deutschlands hinlegte.</p>
<h3><strong>News und Gags am laufenden Band</strong></h3>
<p>Die <strong>News-Sektion</strong> der Sendung war ebenso unverzichtbar wie die regelmäßig dort auftauchende Schlagzeile über das traurige Dahinscheiden des zeitlebens erfolglosen <strong>Karl Ranseier</strong>. Die Nachrichten-Show war dabei unter anderem nach dem <strong>Vorbild </strong>von <a href="/tag/rudi-carrell/" target="_blank"><strong>Rudis Tagesschau</strong></a> modelliert und wurde als besonderes Schmankerl mit einem <strong>Intro von Fernsehmoderator Hans Meiser</strong> versehen. Weniger informativ, dafür umso lustiger wurden die „RTL Samstag Nacht News“ zu einer der beliebtesten Rubriken der Sendung und dienten vielen <strong>Nachfolgern </strong>der kommenden Jahre als Vorbild.</p>
<p>Doch sogar eine so erfolgreiche Show wie „RTL Samstag Nacht“, die nicht nur ihrem <strong>Ensemble</strong>, sondern auch vielen <strong>Gast-Komikern</strong> als Plattform diente, muss einmal zu Ende gehen, selbst wenn die Zuschauer ihrer noch nicht überdrüssig sind. Die <strong>Neuauflage</strong>, die vor einigen Jahren mit dem Versuch, den Erfolg des Originals zu wiederholen, kläglich <strong>scheiterte</strong>, ist dabei ein weiterer <strong>Beweis </strong>dafür, dass ein bestimmtes Format manchmal nur in einer ganz bestimmten Zeit und unter bestimmten <strong>Umständen </strong>funktionieren kann und dass man immer <strong>aufhören </strong>soll, wenn es am schönsten ist.</p>
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		<title>Martina Hill: Ein Name, tausend Gesichter</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Comedypreis]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Switch]]></category>

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		<description><![CDATA[Martina Hill ist einer der stetig aufstrebenden weiblichen Sterne am deutschen Comedy-Himmel, mit ihren Parodien bekannter Persönlichkeiten hat sie sich in jüngster Zeit eine begeisterte Fan-Gemeinde verschafft. Dabei mischt die gebürtige Berlinerin schon eine ganze Weile mit, übernahm bereits 2003 ihre erste Filmrolle und zeigte spätestens seit 2006 als Mitglied der „Switch reloaded“-Truppe, wie wandlungsfähig komisch sie ist. Doch während sie ihren Kollegen und dem Comedy-begeisterten Publikum spätestens jetzt bekannt war, nahmen viele Andere sie erst wahr, als sie began, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martina Hill ist einer der stetig aufstrebenden weiblichen Sterne am deutschen Comedy-Himmel, mit ihren Parodien bekannter Persönlichkeiten hat sie sich in jüngster Zeit eine begeisterte Fan-Gemeinde verschafft.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/c2yQuogsp68&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/c2yQuogsp68&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Dabei mischt die <strong>gebürtige Berlinerin</strong> schon eine ganze Weile mit, übernahm bereits 2003 ihre erste Filmrolle und zeigte spätestens seit 2006 als Mitglied der „Switch reloaded“-Truppe, wie <strong>wandlungsfähig komisch</strong> sie ist. Doch während sie ihren <strong>Kollegen </strong>und dem Comedy-begeisterten Publikum spätestens jetzt bekannt war, nahmen viele Andere sie erst wahr, als sie began, das Reality-TV-Sternchen Daniela Katzenberger zu verkörpern und dabei fast <strong>authentischer </strong>war als das Original.<br />
<span id="more-899"></span></p>
<h3><strong>Martina Hill: Urkomische Berliner Göre</strong></h3>
<p>Aber zurück zum Anfang: Geboren wurde Martina Hill <strong>1974 in Berlin</strong>, wo sie auch eine Schauspielausbildung absolvierte und ihre ersten Theatererfahrungen sammelte. Nach der Zeit beim <strong>Theaterstudio Berlin</strong> trieb es sie 1998 als <strong>Radiomoderatorin </strong>erst einmal aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit heraus, doch 2003 kehrte sie mit einer Rolle im Fernsehfilm „<strong>Schwer verknallt</strong>“ ins sprichwörtliche Rampenlicht zurück.</p>
<p><strong>2006 </strong>begannen die Dreharbeiten zu <strong>„<a href="/tag/switch/" target="_blank">Switch reloaded</a></strong><strong>“</strong>, die das erstmals von 1997 bis 2000 ausgestrahlte Erfolgsprogramm nach <strong>mehrjähriger Pause</strong> 2007 schließlich zurück ins deutsche Fernsehen brachten. Martina Hill gehörte dabei zu den wenigen <strong>Neuzugängen</strong>, die das Gesicht der Sendung etwas veränderten. – Etwas? Nein, die wandlungsfähige <a href="/tag/schauspieler/" target="_blank"><strong>Schauspielerin</strong></a> brachte mit ihrer <strong>Verkörperung </strong>von so unterschiedlichen <strong>Promis </strong>wie Topmodel Heidi Klum, Kanzlerin Angela Merkel oder Börsenexpertin Anja Kohl schon früh ein <strong>breites Publikum</strong> zum Lachen und etablierte sich schnell als festes Ensemblemitglied der Comedy-Show.</p>
<h3><strong>Schauspielerin mit Humor: Martina Hill</strong></h3>
<p>Und als Ensemblemitglied heimste sie auch die ersten <strong>Preise </strong>ein, doch schon 2009 gab es für Martina Hill den <strong>Deutschen </strong><a href="/tag/comedypreis/" target="_blank"><strong>Comedypreis</strong></a> als beste Schauspielerin, den sie in diesem Jahr erneut erhielt. Auch in der „<strong>heute show</strong>“ hat sie sich inzwischen einen <strong>festen Platz</strong> gesichert und wird so immer präsenter in der deutschen Fernsehlandschaft. Spätestens mit ihren <strong>Auftritten </strong>als Daniela Katzenberger hat die Mimin ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und in der neuen Fernsehshow „<strong>Knallerfrauen</strong>“ darf sie in noch weit mehr Rollen schlüpfen, wenn sie mit ihren Kollegen genüsslich die gängigsten <strong>Frauenklischees </strong>auseinandernimmt.</p>
<p>So darf man schon einmal auf jede Menge <strong>neue Verwandlungen</strong> gespannt sein, in denen Martina Hill zielgenau Kurs nimmt auf Schwächen und Makel<strong> </strong>und diese <strong>pointiert </strong>sowie überspitzt komisch wiedergibt. Denn genau hier liegt ihre größte Stärke: Selbst kleinste Eigenheiten mit <strong>scharfem Auge </strong>zu erkennen und in eine solche Übergröße zu <strong>verzerren</strong>, dass es fast schon weh tut, aber gerade deswegen so <strong>unterhaltsam </strong>ist.</p>
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		<title>Adam Sandler ist „Jack und Jill“</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 07:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino und TV]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Komödie „Jack und Jill“ übernimmt Adam Sandler eine Doppelrolle als Geschwisterpaar und verdreht dabei Al Pacino gehörig den Kopf. Wer Adam Sandler und seinen Humor mag, müsste „Jack und Jill“ eigentlich lieben, denn in der Komödie, die im Januar in unseren Kinos startet, ist der Schauspieler gleich in zwei Rollen zu sehen. Doppelter Spaß für Sandler-Fans also. Aber Vorsicht, denn der Spaß-erprobte U.S.-Amerikaner sieht im Rock nicht so überraschend gut aus wie Matthias Schweighöfer, der sich in „Rubbeldiekatz“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Komödie „Jack und Jill“ übernimmt Adam Sandler eine Doppelrolle als Geschwisterpaar und verdreht dabei Al Pacino gehörig den Kopf.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/_jNa9HYYlFo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/_jNa9HYYlFo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Wer <strong>Adam Sandler</strong> und seinen Humor mag, müsste „<strong>Jack und Jill</strong>“ eigentlich lieben, denn in der Komödie, die im Januar in unseren Kinos startet, ist der Schauspieler gleich<strong> in zwei Rollen</strong> zu sehen. Doppelter Spaß für <strong>Sandler-Fans </strong>also. Aber Vorsicht, denn der Spaß-erprobte U.S.-Amerikaner sieht im Rock nicht so überraschend gut aus wie <strong>Matthias Schweighöfer</strong>, der sich in „<strong><a href="/„rubbeldiekatz“-mit-matthias-schweighofer-und-alexandra-maria-lara/" target="_blank">Rubbeldiekatz</a></strong>“ gerade selbst als Dame versucht.<br />
<span id="more-866"></span></p>
<h3><strong>„Jack und Jill“: Adam Sandler im Doppelpack</strong></h3>
<p><strong>Jack </strong>(Adam Sandler) hat eigentlich alles, was er sich wünschen kann: Eine ihn liebende Frau (Katie Holmes), zwei tolle Kinder und Erfolg im Beruf. Aber trotzdem würde er sich heute<strong> lieber unter der Bettdecke verkriechen</strong> und der Welt den Rücken kehren. Denn heute ist der Tag, den er jedes Jahr aufs Neue fürchtet: Seine <strong>Zwillingsschwester Jill</strong> (Adam Sandler) kommt zu Besuch.</p>
<p>Das <strong>aufgedrehte Wesen</strong> seiner Schwester treibt Jack regelmäßig in den Wahnsinn, und auch dieser Besuch scheint von Beginn an <strong>unter keinem guten Stern</strong> zu stehen. Doch als kein geringerer als <strong>Al Pacino</strong> plötzlich beginnt, Jill Avancen zu machen, beginnt auch Jack langsam mehr in seiner Schwester zu sehen als nur eine <strong>alljährliche Nervenbelastung</strong>.</p>
<h3><strong>Komischer Start ins neue Kinojahr mit „Jack und Jill“</strong></h3>
<p>Wenn Adam Sandler zu seiner eigenen Zwillingsschwester wird, sich selbst an den Rand eines <strong>Nervenzusammenbruchs</strong> treibt und dabei die <strong>romantische Zuneigung</strong> eines Hollywoodstars gewinnt, ist der ausgelassen flapsige Teil der Kinosaison 2012<strong> </strong>offiziell eröffnet. Zumindest die <strong>Besetzung </strong>kann sich dank <a href="/tag/oscar/" target="_blank"><strong>Oscar</strong></a>-Preisträger Al Pacino, der sich hier selbst spielt, wirklich sehen lassen, doch wer mit dem <strong>überschäumenden </strong><a href="/tag/humor/" target="_blank"><strong>Humor</strong></a> von Adam Sandler wenig anfangen kann, wird wahrscheinlich auch an seiner Doppelrolle kaum Gefallen finden. Denn „Jack und Jill“ ist typisch Sandler: bunt, abgedreht und<strong> alles andere als zurückhaltend</strong>.</p>
<p>Ob <strong>Dennis Dugans</strong> <a href="/tag/film/" target="_blank"><strong>Film</strong></a> also unter den Gewinnern sein wird, wenn <a href="http://www.kabeleins.de/tv/besten-filme-aller-zeiten/besten-komoedien-1.13559" target="_blank"><strong>die besten Komödien</strong></a> des Kinojahres 2012 gekürt werden, bleibt abzuwarten. Wer jedoch genau über solche <strong>Albernheiten </strong>lachen kann, wie Sandler sie immer wieder mit Stolz und Bravour präsentiert, der wird einen <strong>Heidenspaß </strong>haben, wenn „Jack und Jill“ am <strong>26. Januar </strong>seinen offiziellen deutschen Kinostart begeht.</p>
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		<title>Martin Schneider: Humor auf Hessisch</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Comedian]]></category>
		<category><![CDATA[Quatsch Comedy Club]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer an Martin Schneider alias „der Maddin“ denkt, hat sofort das gigantische Sprechwerkzeug des Comedians vor Augen und seinen unverwechselbar gedehnten Sprachgebrauch im Ohr. So ist Martin Schneider einer der bekanntesten Hessen und hat mittlerweile zur Verbreitung seines Heimatdialektes ebenso viel beigetragen wie seine Komiker-Kollegen Bodo Bach, Mundstuhl, Badesalz oder Urban Priol. Doch Maddin macht nicht einfach nur Comedy auf Hessisch, sondern auf ultimativ Schneiderhessische Art, die mit einer eigenwilligen Betonung und dem überspitzten Gebrauch Dialekt-technischer Eigenarten daherkommt. Martin „Maddin“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer an Martin Schneider alias „der Maddin“ denkt, hat sofort das gigantische Sprechwerkzeug des Comedians vor Augen und seinen unverwechselbar gedehnten Sprachgebrauch im Ohr.</strong></p>
<p><a title="Martin Schneider: Humor auf Hessisch ©Flickr/Digitoxin" rel="lightbox" href="http://www.qwerk.com/wp-content/uploads/Martin-Schneider-Humor-auf-Hessisch-Digitoxin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-841" title="Martin Schneider: Humor auf Hessisch ©Flickr/Digitoxin" src="http://www.qwerk.com/wp-content/uploads/Martin-Schneider-Humor-auf-Hessisch-Digitoxin.jpg" alt="" width="489" height="327" /></a></p>
<p>So ist Martin Schneider einer der bekanntesten Hessen und hat mittlerweile zur <strong>Verbreitung seines Heimatdialektes</strong> ebenso viel beigetragen wie seine Komiker-Kollegen Bodo Bach, Mundstuhl, <a href="/badesalz-hessischer-humor-auf-tour/" target="_blank"><strong>Badesalz</strong></a> oder Urban Priol. Doch Maddin macht nicht einfach nur Comedy auf Hessisch, sondern auf <strong>ultimativ Schneiderhessische Art</strong>, die mit einer <strong>eigenwilligen Betonung</strong> und dem überspitzten Gebrauch Dialekt-technischer Eigenarten daherkommt.<br />
<span id="more-840"></span></p>
<h3><strong>Martin „Maddin“ Schneider: Wie Alles begann</strong></h3>
<p>Geboren wurde <strong>Martin Rudolf Schneider</strong>, der heute nur noch Maddin heißt, <strong>1964 </strong>im hessischen Bad Homburg, aufgewachsen ist er im Friedrichsdorfer Stadtteil Burgholzhausen vor der Höhe und auch seine ersten <strong>Medienerfahrungen </strong>sammelte er in Hessen, nämlich beim örtlichen Rundfunk in Frankfurt am Main. Bei einem dort absolvierten <strong>Praktikum </strong>war Maddin unter anderem für das Verfassen von <strong>Sketchen </strong>zuständig, die er mit der Zeit auch selbst interpretiert – wobei er schließlich seine <strong>sprachlichen Markenzeichen</strong> entwickelte, die ihn noch heute auf der Bühne begleiten.</p>
<p>Sein erstes eigenes Bühnenprogramm hieß „<strong>Gell, Sie sind spirituell?!</strong>“ und bahnte sich <strong>1990 </strong>den Weg in die Öffentlichkeit. Doch erst mit seinen Darbietungen im <a href="/tag/quatsch-comedy-club/" target="_blank"><strong>Quatsch Comedy Club</strong></a> ab <strong>1992 </strong>fand Martin Schneider ein breites Publikum. Es folgten TV-, Bühnen- und Radio-Auftritte im Akkord, Hörspiel- und Musik-CDs und 2003 schließlich sein erstes Buch, „<strong>Im Bett mit Maddin</strong>“. 2004 wurde Maddin mit seinen regelmäßigen Besuchen in der „<strong>Schillerstraße</strong>“ fast zur Kult-Figur, und spätestens jetzt kannte jeder den Hessen mit dem großen Mundwerk.</p>
<h3><strong>„Lach oder Stirb!“ – Das neue Programm von Martin Schneider</strong></h3>
<p>Aktuell heißt es für Martin Schneider „<strong>Lach oder Stirb!</strong>“, zumindest wenn man dem Titel seines <a href="/tag/buhnenprogramm/" target="_blank"><strong>Live-Programms </strong></a>folgt, mit dem er noch wenigstens <strong>bis Ende April 2012</strong> unterwegs ist. In diesem Einmannstück findet sich Maddin eingesperrt in der Toilette eines abgelegenen Ferienhauses wieder und beginnt hier über das Vergangene, das Gegenwärtige und mögliches Zukünftige zu sinnieren. <strong>Erkenntnis- und Hoffnungsreich</strong> geht es dabei zu, wenn der <a href="/tag/comedian/" target="_blank"><strong>Comedian</strong></a> seine eigene Existenz Stück für Stück auseinander nimmt, <strong>grundlegende Fragen des Lebens </strong>auf seine ganz eigene Art zu beantworten versucht und dabei feststellt, wie viel Wahres in alten Weisheiten steckt: <strong>Humor </strong>ist, wenn man trotzdem lacht.</p>
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		<title>Kabarettist Georg Kreisler verstorben</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist am Dienstag Morgen im Alter von 89 Jahren verstorben. Der Welt wird er vor allem als Meister des tiefschwarzen Humors in Erinnerung bleiben. Denn Georg Kreisler war nicht nur Kabarettist, Autor und Chansonier, sondern mit Leib und Seele ein Satiriker, der mit selbst komponierten Liedern wie „Geh&#8217;n ma Tauberl vergiften im Park“ einen gewissen Hang zum Makaberen erkennen ließ, dabei jedoch nie die Grenzen des guten Geschmacks überschritt oder auch nur streifte. Er galt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist am Dienstag Morgen im Alter von 89 Jahren verstorben. Der Welt wird er vor allem als Meister des tiefschwarzen Humors in Erinnerung bleiben.</strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/ECXsc8URljg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/ECXsc8URljg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Denn Georg Kreisler war nicht nur Kabarettist, <a href="/tag/autor/" target="_blank"><strong>Autor</strong></a> und Chansonier, sondern mit Leib und Seele ein <strong>Satiriker</strong>, der mit selbst komponierten Liedern wie „Geh&#8217;n ma Tauberl vergiften im Park“ einen gewissen <strong>Hang zum Makaberen </strong>erkennen ließ, dabei jedoch nie die Grenzen des guten Geschmacks überschritt oder auch nur streifte. Er galt als <strong>scharfsinniger Beobachter</strong>, der seine Erkenntnisse mit einem unschlagbar bissigen Humor in Kabarett-Texten, Liedern und Gedichten zu einer wunderbaren großen <strong>Groteske </strong>aus maßloser Übertreibung zusammenführte.<br />
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<h3><strong>Georg Kreisler: Ein bewegendes Leben</strong></h3>
<p>Georg Franz Kreisler wurde am <strong>18. Juli 1922 </strong>als Sohn eines Rechtsanwalts im österreichischen Wien geboren. Mit Klavier- und Geigenunterricht sowie Unterweisungen in <strong>Musiktheorie </strong>wurde sein <a href="/tag/musiker/" target="_blank"><strong>musikalisches</strong></a> Talent bereits früh gefördert, doch als 16-Jähriger musste er eine <strong>einschneidende Wende</strong> in seinem Leben verkraften, als der Spross einer jüdischen Familie gezwungen war, mit seinen Eltern <strong>in die USA zu emigrieren</strong>, um der wachsenden Bedrohung durch die von den Nationalsozialisten angeordneten Zwangsmaßnahmen zu entgehen.</p>
<p>In den USA lernte er seine erste Frau, die Tochter eines <a href="/tag/kabarettist/" target="_blank"><strong>Kabarettisten</strong></a>, kennen und lieben. Bevor er sich im <strong>Filmgeschäft </strong>einarbeiten konnte, wie es viele europäischer Exilanten in Hollywood versuchten, nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an und wurde in der Folge eingezogen. Während seiner Stationierung in England arbeitete er nicht nur als Dolmetscher, sondern auch als <strong>Truppenunterhalter </strong>und zeigte so erneut sein<strong> Talent für die große Bühne</strong>. Nach dem Krieg gelang ihm schließlich tatsächlich ein kleiner Einstieg ins Filmgeschäft, wo er unter anderem musikalisch für <a href="/tag/charlie-chaplin/" target="_blank"><strong>Charlie Chaplin</strong></a> tätig war.</p>
<p>Mit seiner <strong>Rückkehr nach Europa im Jahre 1955</strong> begann hier seine Karriere als satirischer Kabarettist und Chansonier, wobei die ersten <strong><a href="/tag/auftritt/" target="_blank">Auftritte</a></strong> in seiner Heimatstadt Wien noch auf <strong>wenig Verständnis</strong> und Gegenliebe stießen. In der Folge gab er seine Chansons in München zum Besten, bis es ihn Mitte der 1970er Jahre nach Berlin, später nach Salzburg und Basel trieb. Sein <strong>schwarzer Humor</strong> und seine bitterbösen, aber hintergründigen Lieder und Texte wurden zu seinem <strong>Markenzeichen</strong>, und auch wenn er sich mit seiner <strong>kritischen Sicht</strong> auf die vergangene und moderne Gesellschaft bei Weitem nicht nur Freunde machte, durfte er sich stets der <strong>treuen Anhängerschaft </strong>seines Stammpublikums gewiss sein.</p>
<h3><strong>Der Meister der sprachlichen Groteske: Georg Kreisler</strong></h3>
<p>Mal bitterböse, mal <strong>anarchistisch </strong>waren nicht nur Kreislers Chansons, Gedichte, Theater- und Kabarettstücke, sondern auch seine <strong>Bücher</strong>. Und so gegensätzlich wie viele seiner Themen erschienen, waren auch beständig die Reaktionen auf sein Werk. Während er sich mit <strong>Kritik </strong>und <strong>Plagiatsvorwürfen </strong>auseinander setzen mussten, waren andere voll des Lobes und ehrten den Sprachkünstler mit <strong>Auszeichnungen </strong>vom Goldenen Ehrenzeichen der Stadt Wien über den Bayrischen Kabarettpreis bis hin zu einem Stern auf dem <strong>Walk of Fame des Kabaretts</strong> in Mainz.</p>
<p>Georg Kreisler wurde <strong>geliebt </strong>und bewundert, <strong>gehasst </strong>und vertrieben. Und nun wird er <strong>betrauert</strong>, von seiner Familie, seinen Freunden, seinem Publikum – und sogar von einigen Derjenigen, die er zu seinen Lebenszeiten mit bösem <a href="/tag/humor/" target="_blank"><strong>Humor</strong></a>, aber immer mit Verstand zerriss.</p>
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