Herbert Knebel: So ein Affentheater!

Kategorie: Comedy
4. Okt 2011

Herbert Knebel und sein Affentheater sind derzeit wieder gemeinsam auf Tour, doch auch allein weiß der Frührentner, der so gern Geschichten aus seinem Familien- und Freundeskreis zum Besten gibt, zu unterhalten.

Hinter der Figur Herbert Knebel steckt der Kabarettist Uwe Lyko, der mit seiner Paraderolle sowohl gedankenreiche Monologe als auch sinnfreie Nonsens-Lieder zum Besten gibt. Herbert Knebels Affentheater wurde 1988 gegründet und hält die Republik seitdem humorig-musikalisch in Atem. Das derzeitige Bühnenprogramm ist bereits das zwölfte dieser Truppe, die heute aus Herbert Knebel selbst, außerdem Bassist Ernst Pichl alias Martin Breuer, dem Trainer am Schlagzeug alias Detlef Hinze sowie Gitarrist Ozzy O. alias Georg Göbel-Jakobi besteht.

Uwe Lyko und Herbert Knebels Affentheater

Der 1954 in Duisburg-Neumühl geborene Komiker Uwe Lyko ist selbst noch nicht im rechten Alter, um das aufregende Dasein eines ewig schimpfenden Rentners zu führen. Und doch schlüpft er seit 1988 mit Vorliebe in die Rolle des Dauernörglers Herbert Knebel, der unzählige Anekdoten über Verwandte und Bekannte und den ganzen Rest der Welt zu erzählen weiß und sich über jede Kleinigkeit aufzuregen vermag.

Mit seinem Affentheater verpackt Herbert Knebel seine kleinen und großen Geschichten in sanften Melodien und mitreißenden Rhythmen, die man irgendwie immer kennt und doch wieder nicht. Die Nonsens-Musik bildet das Herzstück jeder Bühnenproduktion der vierköpfigen Kabarett-Gruppe, die sich wie auch im aktuellen Fall mit Allem und Nichts beschäftigt. „Der Letzte macht dat Licht aus“ heißt das neue Programm, das pointiert und kurzweilig auf den Punkt bringt, woran Andere keinen Gedanken verschwenden.

Herbert Knebel: Ich glaub, ich geh kaputt…!

Doch auch ohne Unterstützung seiner Band ist Herbert Knebel stets ein Garant für feinsinnige Beobachtungen über Sinnloses und Unappetitliches, wenn er vom Leben eines Schrebergärtners, der unverschämten Jugend, den Tücken des Alters oder modernen Unsinnigkeiten berichtet. „Ich glaub, ich geh kaputt…!“ heißt daher auch treffenderweise sein aktuelles Solo-Programm, das seine herrlich übertriebenen Meckereien auf die Spitze treibt. Und ganz nebenbei gibt es ja noch die berühmt berüchtigten Auftritte in der WDR-SendungMitternachtsspitzen“, sodass für Anregungen, worüber man jederzeit und überall so schimpfen kann, in jedem Fall gesorgt ist.Similar Posts:

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