Jon Lajoie: Youtube Video Comedian der ersten Stunde

20. Jul 2012

Wer denkt, dass Youtube nur für Katzenvideos und grausige Unfälle aufgenommen mit wackeliger Kamera herhalten kann, der irrt sich, denn mittlerweile ist das Videonetzwerk auch eine beliebte Plattform für junge Comedians geworden. Jon Lajoie nutzt das bereits seit Jahren.

2007 begann der damals 27-Jährige, kleine witzige Songs und Stand Up aufzuführen, vor allem für Ersteres müsste man den Kanadier kennen, mit seiner Hip Hop Parodie „Everyday Normal Guy“, wurde er kurzerhand zu einer kleinen Internetsensation und ähnlich wie The Lonely Island spornte das an, mehr und mehr Gags online zu stellen.

Jon Lajoie: Erfinder der Rapist Glasses

Neben den vielen, großartigen Songparodien, darunter ein Liebeslied für das Schockvideo „2 girls 1 cup“ sowie einem Song zu Michael Jacksons Tod, der auf ein großes Problem im Trauerprozess um den King of Pop aufmerksam macht, kamen alsbald auch viele Videos hinzu, die Spoofs von Werbesendungen waren, eines der berühmtesten dürfte da sicher das Video zu den „Rapist Glasses“ sein.

Musikalben hat der Kanadier auch schon veröffentlicht, dass aus einer Internetberühmtheit auch eine Berühmtheit in den traditionellen Medien werden kann, zeigte sich jedoch, als er für die Comedyserie „The League“ gecastet wurde, in der es um ein paar Typen und ihre Fantasy Football League (eine Art Football Manager Spiel) geht. Dort darf er als – nach Lajoies Angaben – „junger Kramer“ auch seine eigenen Songs schreiben, etwa zu einem Samuraischwert oder Essigsorten.

Internetberühmtheiten: Meistens sehr schüchtern

Sollte man Jon mal während einer seiner Shows oder irgendwo treffen, kann man gerne ein Bier mit ihm trinken, nur eins sollte man nicht machen: ihm vorschlagen, etwas mit ihm zusammen zu machen, weil man einen ähnlichen Humor hat.

Jon ist sozial ungelenk und wird zwar nicht sagen, dass er sich lieber sein Gesicht an den Teppich tackern würde als mit Fremden Comedysongs zu schreiben, aber er wird es denken, er wird es denken und er wird einen das ganze Gespräch über stumme Vorwürfe machen, dass er es nicht laut sagen kann.

Alben:

  • I kill People (2010)
  • You want some of this? (2009)

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