Mitchell and Webb: Britcom at its best

Kategorie: Comedy
20. Nov 2012

parliament house londonDas Comedy-Duo Mitchell und Webb ist in Großbritannien total berühmt und beliebt. Sie symbolisieren die klassische Britcom mit Einflüssen von unter anderem Monthy Python. Neben ihrer Sketch Show „That Mitchell and Webb Look“, spielen sie auch die Hauptrollen in der Channel 4- Serie „Peep Show“.

David Mitchell lernte übrigens seinen Comedy-Partner Robert Webb in seiner Zeit beim renommierten studentischen Theaterclub Footlights kennen, als beide an der University of Cambridge studierten.

“That Mitchell and Webb Look”

Traurig aber wahr, die Show wird sogar in der Arabischen Liga ausgestrahlt, aber nicht in Deutschland. Die deutschen Fans von Mitchell und Webb, müssen wohl oder übel alle Folgen im Internet schauen oder aber britisches Fernsehen via Satellit empfangen. Denn diese preisgekrönte Sketchshow, sie hat schon mehrere renommierte britische Comedy Preise abgeräumt, sollten Freunde des britischen Humors kennen und gesehen haben.

Richtig hängen bleibt der äußerst verwirrende, dafür aber umso komischere Sketch „Numberwang“. Hierbei handelt es sich um eine ziemlich lang andauernde Gameshow deren Host Robert Webb ist. Die beiden Kandidaten nennen abwechselt und scheinbar wild durcheinander irgendwelche Zahlen bis der Numberwang ausgerufen wird. Die Regeln der Show werden allerdings nie richtig erklärt.

Peep Show- Fremdschämen ist hier an der Tagesordnung

Immer wieder passiert es, dass wir uns im Laufe eines Film- oder Serienhandlung vom Bildschirm abwenden, weil wir nicht mit ansehen können, was der Protagonist da gerade treibt. Das nennt sich Fremdschämen. In der Serie Peep Show von Mitchell und Webb überkommt einen dieses Gefühl so oft, dass man gar nicht mehr so viel von der eigentlichen Comedyserie mitbekommt. Das, was man sieht ist aber abgefahren komisch.

Jeremy und Mark leben in einer WG im Londoner Stadtteil Croyden. Mark ist in seine Arbeitskollegin Sophie verliebt. Und weil der Zuschauer sich schon in der ersten Folge der Serie ordentlich für Mark schämen soll, pinkelt der im Büro in ihre Schreibtischschublade. So richtig normal läuft es bei dem sowieso nicht. Sein Mitbewohner Jeremy ist ein mittelloser Versager, der von einer großen Musikkarriere träumt und ihm die Frauen wegschnappt. Und dann muss sich Mark auch immer noch von den Kindern aus der Nachbarschaft als „Pedo“ bezeichnen lassen.

Eine Besonderheit von Peep Show darf nicht unerwähnt bleiben. Die Serie ist aus der Ich-Perspektive gedreht. Also je nachdem, wer gerade spricht, denkt oder handelt, die Kamera stellt den Ablauf der Handlung durch dessen Augen dar. Das ist bei Sexszenen besonders witzig und wird auch konsequent durchgezogen.

Image: Fotolia, 1527979, damn designs

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