Noel Fielding’s Luxury Comedy: Neues vom Mighty Boosh Star

Kategorie: Kino und TV
1. Feb 2012

Mit Comedy-Kollege Julian Barrat zusammen kreierte Noel Fielding mit „The Mighty Boosh“ eine Kultserie, die Kunst, surrealen Humor und eine großartige Garderobe in die Welt der Britcoms brachte.

Mit seiner neuen Comedyserie „Noel Fieldings Luxury Comedy“ geht er den Schritt gen Kunst noch etwas weiter, kein Wunder, denn als Kunststudent fing der mittlerweile 38-Jährige auch an, mit seinem Kommilitonen Nigel Coan – der auch für die Animationen in „The Mighty Boosh“ zuständig war – hat er nun Zeichentrik und reale Schauspieler so weit vermischt, dass man sie kaum auseinander halten kann.

Noel Fielding wird noch surrealer

Für jeden Comedyfan ist das sicherlich nichts, denn Fieldings Humor ist teilweise so absurd, dass die Punchline auf dem Weg zur Idee verloren geht. Selbst Monty Python waren nicht so surreal, wie Noel, dessen reguläres Set-Up der Serie das ist, dass er in einem Baumhaus wohnt, Andy Warhol als Putzmann und einen Elefanten als Butler hat.

Man muss es sich nur so vorstellen, dass man im Traum von David Bowie landet, denn das Fielding nicht nur in seiner Garderobe, sondern auch in seiner Musik (die es in seiner Comedy immer gibt) beeinflusst wurde, ist offensichtlich.

Für „Noel Fieldings Luxury Comedy“ gilt daher, dass nicht jeder Sketch wirklich witzig ist, dafür aber immer visuell beeindruckt, ob Noel nun als manisch-depressiver Löwe verkleidet ist, in einer Kochshow einen lebensgroßen Sellerie weg schubst oder einen Polizisten, inklusive seiner sprechenden Stichwunde gibt, alles ist in Coans kunstvolle Ideen getaucht, erhält dadurch den Charme einer Kinderserie, selbst wenn die Witze selber sicher nicht immer etwas für Kinder sind.

Kunstvoll oder selbstgefällig?

Vor allem zu Beginn muss man sich etwas an diese doch sehr vom Plot losgelöste Serie gewöhnen, alleine, dass hier zwei Kunststudenten sichtbar Spaß daran hatten, sich völlig aus zu toben kann dafür sorgen, dass man es für überzogen und selbstgefällig hält, aber bevor man es sich versieht, wird man die teilweise unglaublich witzigen Ideen zu schätzen lernen.

Dabei helfen sicher auch die Auftritte alter Boosh Kollegen, ob nun Noels Bruder Michael, Rich Fulcher oder aber IT Crowds Richard Ayoade und sicherlich kann man auch mit Julian Barrat rechnen – zumindest wäre es zu hoffen.

Wer jetzt noch nicht genügend Gründe hat, um all seine Hipster Freunde zu versammeln, hier noch ein erfreulicher Zusatz: die Musik hat Sergio Pizzorno von Kasabian beigesteuert.

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