Monty Python hat nicht nur ein paar geniale Hunde in ihrem Team gehabt, sondern auch einen übermäßig großen Fuß. Gelacht wird auch an Gräbern und Witze darf man über alles und jeden machen. Just don’t mention the war!

Monty Python verlor den ersten Mitarbeiter Graham Chapman bereits 1989. Der arme Mann hat die Wiedervereinigung Deutschlands verpasst! Aber auch bei einem späteren Tod hätte er wahrscheinlich nicht viel mitbekommen, er war eh ständig betrunken.

   


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Seth Macfarlane hat so viele Talente, dass er einfach berühmt werden musste. Wahrscheinlich hätte er sich in einen Karton einschließen müssen und nur durch eine Luke Nahrung zuliefern lassen, um nicht entdeckt zu werden. Der Macher von Family Guy, American Dad und dem Film Ted (mit Mark Wahlberg) wird auch die 83. Oscarverleihung moderieren.

Und darauf darf man sich besonders freuen. Denn Macfarlane ist politisch nicht korrekt und – für viele Amerikaner ein Schock – ein „Gay Rights Activist“. Schlimmer als nicht „pc“ und pro schwul ist für die Republikaner wahrscheinlich nur noch ein Kommunistennazi.

   


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Serdar Somuncu ist ein kluger, sensibler Mann. Wenn er bei Kurt Krömer auf der Couch sitzt, dann trifft es „knuffig“ am besten. So einer der auf seiner Facebook Fanseite auch mal fragt, „wie kommen eigentlich die kids, asis und honks, die nachts vor den applestores auf das iphone warten an die kohle?“ Es ist ein großer Kontrast zu seinen lauten Hasspredigten, mit denen er sich in die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit geschrien hat.

Verwirrend mag das vor allem für Neulinge sein. Regelmäßig verlassen Zuhörer seine Shows, weil sie den „Hassias“ nicht bis zum Ende ertragen können. Somuncu haut gegen alles und jeden, er hasst flächendenkend, wie er selbst sagt.

   


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Patrick Salmen und sein Bart

Kategorie: Comedy
8. Okt 2012

Patrick Salmen hat Germanistik studiert und redet gerne über seinen Bart. Auf sein Referendariat hat er verzichtet, um seine Karriere als Schriftsteller und Poetry Slammer voranzutreiben. Eine gute Entscheidung.

Patrick Salmen wurde 1985 in Wuppertal geboren und entschloss sich zu einem Germanistikstudium. Bis hier hört sich das sehr langweilig und normal an, doch dieser Mann ist für die Bühne geboren. Er hört das sicher nicht gern, aber er verbindet das Harte und das Zarte auf eine humorvolle und zugleich bleibende Art.

   


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Heinz Erhardt erwärmt das Herz. Der Komiker, der gerne gegen Diäten dichtete und trotz sauberen Themen tiefgründig zeitlose Lacher mit Worten komponierte, wollte eigentlich Pianist werden. Seine Gedichte werden ebenso wie seine Filme heiß geliebt.

Erhardt wurde 1909 in Riga geboren und zog erst mit zehn Jahren nach Deutschland. Nach 15 Schulwechseln bestand er das Abitur nicht. Er schloß sich einer Spieltruppe an, studierte zwei Jahre Klavier in Leipzig und wurde von seinem Großvater in sein Musikhaus gesteckt, damit er eine kaufmännische Ausbildung erhält. Seine Karriere begann mit selbst vorgetragenen Liedern in Riga, so tingelte er durch Kaffeehäuser bis er von Willy Schaeffers 1938 nach Berlin an das Kabarett der Komiker geholt wurde. Aussortiert vom Militär kam er 1941 nach Stralsund zur Marine, dort wurde ein Klavierspieler für das Orchester gesucht. Nach dem Krieg begann der Pazifist beim Radio zu arbeiten und ließ sich mit Frau und Kindern in Hamburg nieder.

Heinz Erhardt und seine Filme

Erst ab 1957 ging es dank der Kinofilme so richtig los. Es waren typische Nachkriegsthemen, keine schwer verdaulichen Geschichten, so gehören zu den Klassikern „Der müde Theodor“, Witwer mit fünf Töchtern“, „Der Haustyrann“, „Immer die Radfahrer“, „Natürlich die Autofahrer“ und „Was ist denn bloß mit Willi los?“

   


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Die Venture Bros sind der Spoof aller Spoofs und niemand kann sie antasten. Von den Machern der Zeichentrickserie „The Tick“ begeistert dieses Juwel seit nunmehr vier Staffeln.

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Sketch werden, dann fiel Christopher McCulloch bzw. Jackson Publick auf, dass seine Ideen viel zu weitläufig für einen schnöden Clip waren und schrieb einen Serienpiloten, der auch spontan abgelehnt wurde.

   


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In der amerikanischen Serie „The Big Bang Theory“, zu Deutsch „Die Urknalltheorie“ treffen hochintelligente Wissenschaftler, die Frauen nur aus dem Lehrbuch kennen, auf die hübsche Kellnerin Penny. Die Möchtegern-Schauspielerin wirbelt die geordnete Nerd-Welt fleißig durcheinander.


Sheldon und Leonard leben in einer WG. Sheldon ließ Leonard am Tag des Einzugs eine „Mitbewohnervereinbarung“ unterschreiben, die sehr detailiert klärt, was erlaubt ist und was nicht und im Verlauf der Serie noch zu viel Spaß beim Zuschauer führt. Leonard verguckt sich sofort in die hübsche Penny, die Schauspielerin werden möchte, aber als Kellnerin in der Cheesecake Factory arbeitet, und nebenan einzieht. Er erahnt, dass es eine Welt jenseits der Wissenschaft gibt und schafft es auch für eine begrenzte Zeit, mit Penny zusammen zu sein. Mit von der Partie sind auch der Inder Raj und Howard, die eigentlich immer in der WG von Sheldon und Leonard abhängen. Im Laufe der Serie haben alle irgendwann eine Freundin und entwickeln sich emotional weiter. Auch Penny erhält einen großen Moment der Wissenschaft.

   


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Comedians hautnah erleben

Kategorie: Comedy
26. Sep 2012

Die vielfältige Comedy-Landschaft entwickelt sich rasant und hält für jeden Geschmack etwas bereit. Lassen sie sich willkommen heißen, wenn einzigartige Charaktere ihre weise Weltsicht mit einem Publikum teilen wollen. Sie sind geistreich, charmant und umwerfend komisch, jeder auf seine Weise. Es macht Freude den deutschen Comedians zuzuhören, um vor Lachen zu weinen und einen unvergesslichen Abend in guter Gesellschaft zu verbringen.

Keine leichten Anekdoten werden dem Publikum heute präsentiert. Intelligente und auch kritische Meinungen werden in herrlichem Witz verpackt, bei einer geselligen Veranstaltung und ist ein Genuss für den anspruchsvollen Zuschauer. Für einen Abend große und kleine Problemthemen aus einer anderen humorvollen Art erleben über Künstler, die ihr Fach verstehen, dabei lässt sich ausgezeichnet entspannen und der Abend wird so schnell nicht vergessen sein.

   


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Die beiden „Kiwis“ ziehen große Kreise, was einst als Musikparodie anfing, wurde schnell zum Comedy Kult und bringt nun ganze Oscar Nominierungen ein.

Bret McKenzie und Jermaine Clement trafen sich an der Victoria University of Wellington, wo sie nicht nur zusammen Film und Drama studierten, sondern auch eine Wohnung teilten. Was mit einem komödiantischen Quintett namens „So you’re a man‘ begann, wurde 1998 endlich zu Flight of the Conchords und damit zu einem der besten Musikacts jenseits von Tenacious D.

   


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Nachdem er eine peppige TV Moderatorin geheiratet hat, ließ er seine bissigen Kommentare gegenüber die Welt der Medien etwas abkühlen, ist aber immer noch ein gestandener Name, wenn es um intelligenten Umgang mit der glitzernden Welt des Fernsehen geht.

Charlie Brooker fing als nerdiger, schüchterner Computerspiel Kritiker an und baute sich alsbald eine eigene Homepage (TVGoHome), auf der er fiktive Serienkonzepte auf satirische Weise zusammen schrieb.

Vom Computernerd zum TV Nerd

Letzten Endes und nach gefühlten 200 Jahren wurde Charlie vom Guardian entdeckt und für die Kolumne „Screen Burn“ engagiert, schrieb aber auch über andere Themen, unter Anderem Politik, weshalb er wegen eines völlig aus dem Kontext gerissenen Kommentars sogar als gefährlich für die Sicherheit der USA eingestuft und untersucht wurde.

Bevor Charlie seine großartige Serie „Screenwipe“ startete, schrieb er zusammen mit Chris Morris (Kopf hinter „Brass Eye“ und „The Day Today“, sowie Chef aus der ersten „IT Crowd“ Staffel). Die Serie „Nathan Barley“ ist aus heutiger Sicht die perfekte Darstellung der Hipster Kultur, war aber nicht der erwartete Erfolg, was nicht zuletzt daran lag, dass die Serie im ganzen Zynismus etwas an Humor verlor.

   


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