Rowan Atkinson alias Mr. Bean

20. Mai 2011

Mr. Bean ist eine der kultigsten Figuren der Film- und Fernsehgeschichte. Man hasst ihn oder man liebt ihn. Der Mann hinter dem verschrobenen Einsiedler ist Rowan Atkinson – und der kann eigentlich noch so viel mehr.

Mr. Bean ist mit Abstand die bekannteste und beliebteste Rolle von Rowan Atkinson. Der britische Schauspieler und Stand-Up-Komiker hat sich längst in vielen, vielen Filmen einen Ruf als durchaus wandelbarer Mime erarbeitet. Doch sein Name und vor allem sein Gesicht sind unweigerlich mit dem des seltsamen, leicht vertrottelten Mannes verbunden, dessen Vornamen Niemand kennt.

Mr. Bean: die Anfänge von Rowan Atkinson

Rowan Atkinson wurde am 06. Januar 1955 geboren. Seine Arbeit als Komiker begann beim britischen Radio, wo er Ende der 1980er Jahre als Star der Serie „The Atkinson People“ erstmals auf sich aufmerksam machte. Atkinson übernahm hier die Rollen verschiedener, historisch höchst bedeutsamer, aber fiktiver Persönlichkeiten und war außerdem als Autor maßgeblich an der Entwicklung der Serie beteiligt.

Schließlich fand Atkinson den Weg ins Fernsehen. Vor allem mit der mittelalterlichen Sitcom „The Black Adder“, an der er ebenfalls mitschrieb, und ihren Folgeserien machten ihn schließlich landesweit bekannt. Der internationale Durchbruch kam jedoch erst, als Atkinson in die Rolle des Mr. Bean schlüpfte – einer Figur, von der er sich seitdem nicht mehr lösen konnte. Zum Neujahrstag 1990 fand Mr. Bean erstmals seinen Weg ins britische Fernsehen, und von hieraus trat er seinen Siegeszug an. Sogar eine Zeichentrick-Version gab es. Die beiden Kinofilme mit dem komischen kleinen Mann waren da nur eine logische Konsequenz des Erfolgs.

Rowan Atkinson: das Leben abseits von Mr. Bean

Rowan Atkinson hat mittlerweile viele kleinere und größere Rollen in Film und Fernsehen übernommen, darunter im Bond-Abenteuer „Sag niemals nie“, in den romantischen Komödien „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Tatsächlich…Liebe“ sowie in der Komödie „Scooby Doo“. Sogar einen eigenen Geheimagenten hat er mit „Johnny Englisch“ kreiert und damit fröhlich das Genre des Agentenfilms durch den Kakao gezogen.

Bei all seinen Auftritten, sei es auf dem Bildschirm oder auf der Bühne, ist es vor allem seine unnachahmliche Mimik und seine Körpersprache, die den sehr eigenen Humor des Rowan Atkinson definieren. Seine Fans können daher heilfroh sein, dass er sich frühzeitig vom Radio verabschiedet und sein Antlitz der Öffentlichkeit präsentiert hat.Similar Posts:

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