In der Komödie „Jack und Jill“ übernimmt Adam Sandler eine Doppelrolle als Geschwisterpaar und verdreht dabei Al Pacino gehörig den Kopf.
Wer Adam Sandler und seinen Humor mag, müsste „Jack und Jill“ eigentlich lieben, denn in der Komödie, die im Januar in unseren Kinos startet, ist der Schauspieler gleich in zwei Rollen zu sehen. Doppelter Spaß für Sandler-Fans also. Aber Vorsicht, denn der Spaß-erprobte U.S.-Amerikaner sieht im Rock nicht so überraschend gut aus wie Matthias Schweighöfer, der sich in „Rubbeldiekatz“ gerade selbst als Dame versucht.
Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist am Dienstag Morgen im Alter von 89 Jahren verstorben. Der Welt wird er vor allem als Meister des tiefschwarzen Humors in Erinnerung bleiben.
Denn Georg Kreisler war nicht nur Kabarettist, Autor und Chansonier, sondern mit Leib und Seele ein Satiriker, der mit selbst komponierten Liedern wie „Geh’n ma Tauberl vergiften im Park“ einen gewissen Hang zum Makaberen erkennen ließ, dabei jedoch nie die Grenzen des guten Geschmacks überschritt oder auch nur streifte. Er galt als scharfsinniger Beobachter, der seine Erkenntnisse mit einem unschlagbar bissigen Humor in Kabarett-Texten, Liedern und Gedichten zu einer wunderbaren großen Groteske aus maßloser Übertreibung zusammenführte.
Robin Williams gehört zu den bekanntesten und beliebtesten komödiantischen Schauspielern, wobei er vor allem mit seinem Mimikspiel, seinen Imitationen und seinem Improvisationstalent besticht.
Robin Williams als Dschinni in Walt Disneys „Aladdin“
In den USA ist Robin Williams auch als Stand-Up-Comedian bekannt, doch es sind vor allem seine Filmauftritte, die ihn weit über die Grenzen Hollywoods hinaus berühmt gemacht haben. Egal ob er selbst als Schauspielervor der Kamera steht oder einer animierten Figur seine unverwechselbare Stimme leiht – Robin Williams ist immer für einen Schmunzler gut, und auch wenn er nicht immer nur ein glückliches Händchen mit seiner Rollenauswahl bewiesen hat, ist sein Name trotzdem immer noch ein Garant für humorvolle Unterhaltung.
In „Rubbeldiekatz“ versucht sich Matthias Schweighöfer nicht einfach nur als Frauenversteher: Er schlüpft selbst in High Heels und Bleistiftrock und will so seiner Schauspiel-Karriere den richtigen Schwung geben.
Denn Matthias Schweighöfer spielt im Film „Rubbeldiekatz“ von Regisseur Detlev Buck einen erfolglosen Mimen, der erst durch die Verkleidung als Frau seine lang ersehnte erste Hauptrolle bekommt. Natürlich ist der Weg dorthin schwierig, zumal auf so hohen Pfennigabsätzen, und auch mit dem Engagement in der Tasche wird sein Leben nicht gerade einfacher – Erst recht nicht, als er sich in seine Kollegin Sarah Voss, gespielt von Alexandra Maria Lara, verliebt.
Bald leuchtet mit „Kein Pardon“ – Das Musical ein neuer Stern am Theater-Himmel, der von Hape Kerkeling und Thomas Hermanns persönlich zum Strahlen gebracht wurde. Die Bühnenadaption der gleichnamigen Komödie wird im November ihre Premiere in Düsseldorf feiern.
„Kein Pardon“ – Das Musical stammt in dieser Version von Komiker, Autor und Moderator Thomas Hermanns, der sich den 1993er Film von und mit Hape Kerkeling zur Brust nahm, um ihm musikalisches Leben einzuhauchen. Mit tatkräftiger Unterstützung weiterer kreativer Köpfe haben Hermanns und Kerkeling den Stoff nun voller Glitzer und Glamour für die Bühne aufbereitet und versprechen so einen Abend voller sagenhaft komischer Unterhaltung.
Markus Maria Profitlich verdankt den größten Teil seines Erfolgs und seinen Bekanntheitsgrad dem Fernsehen, doch er lässt es sich nicht nehmen, trotzdem weiterhin die kleinen und großen Bühnen der Republik unsicher zu machen.
So startete Markus Maria Profitlich im September 2010 sein neues Live-Programm, das er nach einer Pause nun wieder aufgreift und noch bis Ende diesen Jahres auf Deutschland-Tournee präsentieren wird. Nach einigen Jahren der Fernseh- und Filmarbeit kehrt der damit wieder in jenes Metier zurück, in dem er einst entdeckt wurde, und beweist, dass er der Stand-Up-Comedy noch immer mächtig ist. Dass er sich dabei weiterhin schwer ins Zeug legen wird, dürfte außer Frage stehen, denn ein Markus Maria Profitlich macht keine halben Sachen.
Markus Maria Profitlich: Stand-Up und Fernseh-Comedy
Der 1960 in Bonn geborene Markus Maria Profitlich erlernte nach seiner Schulzeit das Schreinerhandwerk, versuchte sich jedoch auch schon früh als Komiker. Unter anderem trieb es ihn dabei in das Bonner Improvisationstheater „Springmaus“, in dem auch Kollegen wie Urban Priol, Bernd Stelter oder Bastian Pastewka einst ihre ersten komischen Schritte getan hatten.
Ingo Appelt hat noch nie auch nur ein Blatt vor den Mund genommen. Seit mehr als 20 Jahren mischt er die deutsche Comedy-Szene auf, und auch wenn sich seine Frisur im Laufe dieser Zeit geändert hat, ist der bissige Humor doch immer derselbe geblieben.
Wenn Ingo Appelt die Bühne betritt und schonungslos die fiesen kleinen Schönheitsfehler unserer Gesellschaft ins Rampenlicht zerrt, dann bricht eine schwere Zeit für zart besaitete Gemüter an. Denn der Komiker aus Essen schreckt vor keiner Zote zurück, ignoriert alle Grenzen des guten Geschmacks und lässt sich von politisch korrektem Denken schon lange nicht mehr in die Schranken weisen. Ingo Appelt beweist immer wieder einen schwarzen und gern mal bösen Humor – Und genau das macht ihn so erfolgreich.
Ingo Appelt: Bescheidene Anfänge
Eigentlich ist der 1967 geborene Komiker gelernter Maschinenschlosser. Doch nachdem er bei einem öffentlichen Auftritt bei einer Veranstaltung der IG Metall Blut geleckt hatte, wandte er sich mit Beginn der 1990er Jahre ganz seiner humoristischen Karriere zu. Bekannt wurde er vor allem durch seine Imitationen und Parodien von Grönemeyer oder Scharping, die er in Fernsehsendungen wie RTL Samstag Nacht und dem Quatsch Comedy Club zum Besten gab. Der Versuch einer eigenen TV-Show scheiterte zwar und seine Auftritte in diesem Medium wurden im Laufe der Zeit immer weniger, doch live schwimmt Appelt noch immer auf einer Erfolgswelle und spricht auf Deutschlands Bühnen aus, was Andere sich nicht einmal zu denken trauen.
Whoopi Goldberg gehört zu den bekanntesten und gleichzeitig zu den komischsten Schauspielerinnen Hollywoods. Doch obwohl sie stets vor Lebensfreude überzuschäumen scheint, hat sie längst bewiesen, dass sie auch leiseund sehr ernste Töne anschlagen kann.
Als Schauspielerin hat sich Whoopi Goldberg schon in den 1980er Jahren einen Namen gemacht. Vielen ist sie vor allem als singende Nonne in den beiden „Sister Act“-Filmen und als quirlige Hellseherin in „Ghost“ an der Seite von Patrick Swayze in Erinnerung geblieben, aber auch ihre mitreißenden Moderationen von insgesamt vier Oscar-Verleihungen haben für Furore und jede Menge gute Laune gesorgt.
Das Duo Badesalz trägt seit rund dreißig Jahren ihren ganz persönlichen hessischen Humor und den dazugehörigen Dialekt in die Welt hinaus. Mit Situationskomik und feinsinnigem Klamauk begeistern sie eine wachsende Fangemeinde, und mit ihrer Tour 2011/2012 wollen sie ihren Eroberungsfeldzug fortsetzen.
Badesalz – das sind Hendrik Nachtsheim, genannt Henni, und Gerd Knebel, beides Schauspieler, Musiker und Komödianten aus Leidenschaft. Alles begann mit dem Badesalz Theater, das sie zu Beginn der 1980er Jahre quasi als gemeinsames Hobby gründeten, während sie hauptberuflich noch getrennte Wege gingen. Nach und nach wuchs die Zahl der öffentlichen Auftritte des Komiker-Duos, bis sie 1992 sogar beim legendären Festival Rock am Ring über die Bühne fegten.
Mr. Bean ist eine der kultigsten Figuren der Film- und Fernsehgeschichte. Man hasst ihn oder man liebt ihn. Der Mann hinter dem verschrobenen Einsiedler ist Rowan Atkinson – und der kann eigentlich noch so viel mehr.
Mr. Bean ist mit Abstand die bekannteste und beliebteste Rolle von Rowan Atkinson. Der britische Schauspieler und Stand-Up-Komiker hat sich längst in vielen, vielen Filmen einen Ruf als durchaus wandelbarer Mime erarbeitet. Doch sein Name und vor allem sein Gesicht sind unweigerlich mit dem des seltsamen, leicht vertrottelten Mannes verbunden, dessen Vornamen Niemand kennt.