The Watch: Jonah Hill, Ben Stiller, Steve Vaughan und Richard „MOSS“ Ayoade auf Alienjagd

Kategorie: Kino und TV
21. Jun 2012

Mit dem derzeitigen Trayvon Martin Skandal könnte es etwas schwierig werden, die Sci Fi Komödie um Nachbarschaftswächter ohne Fettnäpfchen zu vermarkten. Freuen darf man sich trotzdem, dass Richard Ayoade endlich nach Hollywood gelangt ist.

Vier Freunde leben ein mehr oder weniger langweiliges Leben und bilden ein Überwachungsteam, um die Nachbarschaft im geliebten Vorort sauber zu halten. Als sie dabei Hinweise finden, dass Außerirdische die Welt an sich reißen wollen, sind sie erst einmal begeistert.

The Watch: Alienjagd in der Nachbarschaft

Was 2008 als ein Projekt im Sinne von Kinder-freundlicher Abendunterhaltung anfing, konnte sich dank „Hangover“ und „Bridesmaids“ über die Jahre hinweg zu einer Erwachsenenkomödie mausern, man wisse, dass Hollywood vorher nicht daran geglaubt hat, dass Erwachsenenkomödien auch ansatzweise so viel Geld wie „Ein Hund namens Beethoven“ machen könnte. Und dann kam „Hangover“ und die Männerwelt atmete auf.

Wiedemauchsei, mit so viel Comedypotential muss man eigentlich schon skeptisch werden, denn Ben Stiller und Vaughn gehören schon lange keiner Riege mehr an, die wirklich gute Comedy macht (sehr wohl aber Comedy, die sich verkauft). Jonah Hill war fett auch irgendwie witziger (Achtung, das war ein Witz) und Richard Ayoade wird für viele Fans der einzige Grund sein, warum sie sich die Science Fiction Komödie ansehen werden, selbst wenn er in den Trailern erst einmal völlig ignoriert wurde, da man den britischen Comedian aus „IT Crowd“, „Garth Marenghi’s Dark Place“ und „Time Trumpet“ wohl noch nicht so sehr als Verkaufsargument in Amerika anbringen kann.

Ursprünglich sollte ja auch Chris Tucker den Quotenschwarzen übernehmen, den zumindest kennen die Amis schon, am Ende macht dann doch „Moss“ das Rennen, was sicher an seiner tollen Frisur liegt.

The Lonely Islands Akiva geht fremd und Vaughan macht Sorgen

Regie führte Akiva Schaffer, den man evt. als ein Drittel der Spaßkombo The Lonely Island kennt, eventuell auch als Regisseur für diverse We Are Scientists Musikvideos nebst der großartigen Lonely Island Komödie „Hot Rod“.

Ein wenig schade ist es, dass ursprünglich einmal Will Ferrell als Regisseur, aber auch Schauspieler vorgesehen war, natürlich ist Ferrell einer der Comedians, die man liebt oder hasst, aber diese Autorin liebt ihn und hätte ihn gerne in Alien-Goo herum gatschen sehen.

Nichtsdestotrotz bleibt es spannend, ob sich die Erwachsenenkomödie nun als Hit heraus stellt oder nicht, wenn Vince Vaughn nicht an Bord wäre, könnte man sichere Prognosen aufstellen, aber der Herr ist ja jüngst nicht gerade mit schauspielerischen Hochleistungen aufgefallen und hat sich in seiner Filmwahl nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Zumindest eine einzige weibliche Hauptrolle (fernab der nörgelnden Ehefrau) wäre außerdem schön gewesen, aber hier greift man wohl allzu naiv nach den Sternen.

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